Die verwendeten Medien in den Arbeiten der Künstlerin nico lazúla sind vielseitig: Fotografie und Video, Nachtlinienzeichnungen, eine Installation im Hinterhof des KunstRaumes R57. Thematisch umkreist sie grundsätzliche und immer wiederkehrende Fragen: Die Bedeutung des eigenen Handelns, das Bedürfnis nach Zufriedenheit und Sinnstiftung, der Umgang mit Zeit und Vergänglichkeit. Forschend und dokumentierend spürt sie dabei dem komplexen Beziehungsgeflecht und den Zwischenräumen nach, in dem die Dinge und Menschen zu sich selbst und zu ihrem Umraum stehen. Dabei interessiert sie sich für die Spannung zwischen der oberflächlichen Erscheinung und den Vorstellungswelten und Träumen, die die Menschen oder Dinge umgeben und die sie hervorrufen.
nico lazúla arbeitet im Feld von Überlappungen innerer Befindlichkeit und äusserem Raum. Oft entfernen sich die entstehenden Bilder und Klänge von einer eindeutigen Realität und sollen die Rezipierenden nicht an einen bestimmten Ort führen. Vielmehr können sie als Start- und Landebahnen funktionieren und persönliche Erinnerungen der Betrachtenden aktivieren.
Vernissage:
Freitag, 3. Juli 09, 17h-21h *
Samstag, 4. Juli 09, 17h-20h
Sonntag, 5. Juli 09, 13h-16h
Donnerstag, 9. Juli 09, 17h-20h *
Freitag, 10. Juli 09, 17h-20h
Samstag, 11. Juli 09, 17h-20h
Sonntag, 12. Juli 09, 13h-16h *
Donnerstag, 16. Juli 09, 17h-20h *
Freitag, 17. Juli 09, 17h-20h
Samstag, 18. Juli 09, 17h-20h *
Finissage:
Sonntag, 19. Juli 09, 13h-16h *
* die Künstlerin ist anwesend
PICTURES. FIND THE GAP
Mit der Ausstellung PICTURES. FIND THE GAP. thematisiert Priska Ryffel die Etikettierung in unserer Gesellschaft. Etiketten liefern uns scheinbare Angaben über Menschen, an ihnen sind wir gewillt, uns gerne – und allzu oft vorbehaltlos – zu orientieren. Etiketten lassen Bilder vor dem inneren Auge des Betrachters erscheinen. Sie sind sowohl Teil unserer Selbstwahrnehmung als auch der Fremdwahrnehmung unserer selbst. Unsere inneren Alltagsbilder wecken Wünsche, rufen Emotionen und Illusionen hervor.
Im Zentrum dieser Ausstellung und der hier gezeigten Werke steht das Etikett des Berufes. Mit der Arbeit verbundene Etiketten sind in unserer Schweizer Gesellschaft tief verankert.
In ihren Objekten und Installationen setzt Priska Ryffel Alltagsgegenstände und Alltagsmaterialien wie beispielsweise Fünfrappenstücke, Klingelleisten und Beton in einen neuen Kontext. Mit teils subtiler Ironie spricht uns die Künstlerin auf unser eigenes Bild der dargestellten Etiketten und der damit verbundenen Paradigmen an.
Nebst ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet Priska Ryffel an der Hochschule der Künste Bern als Assistentin und verfolgt Projekte als selbständig Erwerbende im Bereich Film und Grafik.
www.priskaryffel.ch

video by manuel goliath, ab 18 jahren, porn with corn, in the cast bearcroft and ulay.
• 16.04.2009 2015h obligatory wodka! no exceptions! be in time!
free entrance, free wodka
XXX tries to be an interesting porn, with a conceptual fundament which leads the viewers attention away from the usual attention craft of the nudity.
a playfull use with intimate physical contact is a basic thematic of the film, thereby we drive down the road of success, we show the opposite of the best function achievement.
thru the challenging tasks given by the director, the protagonist will fail his assignments, this creates a new layer in the film, which leads the attention away from the strong appeal of the picture it self, so the unsuccessfully dynamic creates a conceptual fundament which is not there for any constructions, its a space for medical practice and observations.
the equalization of femal and male and the human respectfull amateuristic setting is our intention to gain a seriouse and honest product which goes further than a normal erotic film.
the intervention of the director, dominates the situation increasingly into a self documentation and self portrait, which also reflects the production it self.
production is orientated on the films: milk in water exist by lawrence weiner and impaled/ districted by larry clark.
shooting date: 25.03. und 05.04 2009
Spezialität des St. Galler Künstlers Aurèle Ferrier sind seine Actions Simples, in denen ein einsames Mannli in Kulissen weiter Landschaften sich zurechtzufinden versucht oder im urbanen Raum sesshaft bleibt und Stadtbewohner zu Interaktionen verführt.
Am 3. April startet in der station21 “Seismographics”, Aurèle Ferrier’s neueste Aktion. Besucher sind eingeladen, sich an einer Debatte über persönliche und gesellschaftliche Werte zu beteiligen. Dabei entstehen Texte, die er nachts auf Fassaden öffentlicher Gebäude projiziert. Die Finissage vom 2. Mai zieht eine erste Bilanz aus “Seismographics” und zeigt die Ergeb nisse der nun öffentlichen Auseinandersetzung.
Actions Simples, die erste Einzelausstellung von Aurèle Ferrier, zeigt zugleich frühere Arbeiten. Die Besucher sehen Foto- und Videodokumente von Aktionen in Frankreich, Slovenien und der Schweiz.
3. April 2009 – 2. Mai 2009
www.aureleferrier.ch
station21
plattform für junge kunst
Stationsstrasse 21
8003 Zürich
www.station21.ch

