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himmelwärts 9 – weihnachstausstellung

himmelwärts 9Wer kurz vor Weihnachten ein originelles Geschenk sucht und dem Weihnachtsrummel entfliehen möchte, besucht am 18. und 19. Dezember 2009 die Weihnachtsausstellung «himmelwärts 9» in der Station21.  Es gibt nicht nur regionale Kunstwerke von 30 Kunstschaffenden zu erschwinglichen Preisen zu kaufen, sondern auch die Gelegenheit für persönliche Gespräche in entspannter Atmosphäre.

Diese Künstlerinnen und Künstler stellen aus: Christine Bänninger (Fotografie), Muriel Baumgartner (Fotografie), Marius Brun del Re (Zeichnung), Ida Dober (Installation), Christian Eberhard (Trickfilm), Andy Fischli (Comic, Fotografie, Illustration), Dirk Fleischhut (Siebdruck), Roger Frei (Fotografie), Tobias Frieman (Fotografie), Désirée Good (Fotografie), Christoph Hauri (Folienmalerei, Matrize), Sabine Hinnen (Textiles), Sava Hlavacek (Fotografie), Patricia Huijnen (Fotocollage), Frank Kauffmann (Zeichnung), Ariane Lia (Fotografie), Sonja Lotta (Fotografie), Julia Marti (Zeichnung, Comic), Jenny Rova (Fotografie), Karin Schneider (Illustration), Florian Schwander (Radierung), Sandra Stark (Schmuck), Ruedi Staub (Fotografie), Marianne Studer (Illustration), Milva Stutz (Zeichnung, Comic), Sabine Troendle (Fotografie), Anne C. Wirth (Textiles), Peti Wiskemann (Zeichnung, Skulptur), Tatiana Witte (Mischtechnik), Oliver Zenklusen (Fotografie).

Ort:
station21 – plattform für junge kunst
Stationsstrasse 21
8003 Zürich

www.station21.ch

Öffnungszeiten:
Freitag, 18.12.2009 18 bis 24 Uhr
Samstag, 19.12.2009 13 bis 24 Uhr

STATION21: Gaby Steiner – «We met inside my Eye»

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Die Fotoserie beschäftigt sich mit der visuellen Wahrnehmung und versucht nicht, die Wirklichkeit zu dokumentieren. Es geht darum, den Moment einzufangen, bevor wir überhaupt erkennen, was wir sehen – den Moment der reinen Wahrnehmung, der später durch unsere Erinnerung beeinflusst wird. Es scheint, dass sich beides gegenseitig widerspiegelt, und zwar in einem kurzen, nicht wirklich wahrnehmbaren fliehenden Moment. Während wir versuchen, die Vergangenheit durch Erinnerung festzuhalten, antizipieren wir, was jetzt noch nicht da ist.

In den Fotos treffen Fragmente zu einem neuen Bildinhalt zusammen. Das Medium Glas steht als Metapher für Wahrnehmung, Erkennen bzw. Wiedererkennen, wenn wir Gedanken kategorisieren, einordnen und archivieren. Das Glas spiegelt Fragmente wider; Objekte, die sich innerhalb und ausserhalb einer Schaufensterscheibe in New York befinden. Die imaginäre Bildkomposition ist er Realität fremd. Sie spricht als poetisches Bild und versucht Verbindungen zu schaffen zwischen Bild und Erinnerung. Der Betrachter wird angeregt durch die zwei jeweils zusammengehörenden Fotos, sein eigenes drittes Bild zu machen. Es geht aber nicht nur um diesen Moment der unbewussten Wahrnehmung, sondern auch um das Wechselspiel zwischen der Wirklichkeit und der Unmöglichkeit, die Realität von unserer Wahrnehmung ohne Narration, Chronologie oder Bedeutung zu trennen.

Das Video symbolisiert das Innere des Auges. Die stetige Bewegung der Kugelform gleicht die Helligkeitsschwankungen aus, die von aussen kommen. Mit Hilfe der Pupille werden sphärische Abweichungen vermieden und damit die Tiefenschärfe erhöht. Dieses Bewegungs- und Lichtspiel wird durch den Sound unterstützt. Video und Sound werden zu einem traumartigen Gebilde.

An dieser Stelle sei spezieller Dank an die in New York lebende Komponistin, Sängerin und Performance Künstlerin Shelley Hirsch gerichtet. Der Sound im Video ist gesampelt aus „War of Dreams“ der CD „The Far In, Far Out Worlds of Shelley Hirsch“, des Labels Tzadik.

Freitag, 28. August 2009 18:00 – 23:00

station21 stationsstrasse 21 Zürich, Switzerland

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