OFFOFF.CH

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Im Erdgeschoss begegnet den Besucherinnen und Besuchern je eine interaktive Arbeit von Lysann König (Oh Darling Wont you Move?) und Philipp Madörin (TeleKineVision I), wobei sich die letztere sowie ein Objekt von Aline Zeltner erst im 2. Stock als Ganzes erschliessen lässt. Betritt man den Kunstraum im oberen Stockwerk, steht man dem unüberhörbaren «Little Rockstar» von Martin Chramosta gegenüber. Das Weitergehen zum zweiten Raum, wird durch die stille, jedoch buchstäblich «geladene» Installation, mit dem Titel «Erinnerung» von Martina Schnyder begleitet. Gleich nach dem Eingang in den nächsten Raum trifft man auf die komplexe Videoinstallation «Kontemplation II» von Steven Schoch. Die Fortsetzung der beiden oben erwähnten Arbeiten im Erdgeschoss von Aline Zeltner (Triregio) und Philipp Madörin erschliessen sich im selben Raum. Gianin Conrad’s «Exhibitionwall» offenbart sich implizit als solche geheimnisvoll an selbem Ort. Das breite, heterogene Spektrum der Arbeiten wird u.a. durch die Gemeinsamkeit verbunden, dass alle Ausstellungsbeiträge in irgend einer Form durch einen elektrischen Schalter in Betrieb gesetzt werden müssen, was schliesslich zum Ausstellungstitel führte.
Ausgehend von der eigenen individuellen künstlerischen Arbeit, standen die Auseinandersetzung mit dem Ort und die Reaktion auf diesen mit raumbezogenen Installationen, Objekten und Konzepten im Zentrum. Der Kunstraum Aarau ist hierfür der geeignete Ort, um die für den professionellen Kunstbetrieb notwendigen Kompetenzen in einem praktischen Umfeld zu erproben. Dient doch dieser OFF-Space seit 20 Jahren der aktuellen Kunst, und seit zwei Jahren auch neuen Formen der elektronischen Musik, als wichtiger Ort für Experimente.

Martin Chramosta, Gianin Conrad, Lysann König, Philipp Madörin, Martina Schnyder, Steven Schoch, Aline Zeltner, Studierende des Institutes Kunst der HGK Basel FHNW (BA, MA) zeigen Arbeiten in Raum und Ton.

http://www.fhnw.ch/hgk/iku
http://k5000.wordpress.com/

Programm:
Ausstellung: 25. März bis 10. April 2011
Vernissage: Freitag, 25. März, 19 Uhr, Eröffnung und Einführung, Bar
Performances I: Samstag, 2. April, 19 Uhr, Bar ab 18 Uhr:
Nara Pfister, Sebastian Mundwiler, Claudia Waldner, Spoolder&Schoch
Performances II: Samstag 9. April, 19h, Bar ab 18 Uhr: DAR, Jasmin Glaab

KUNSTRAUM AARAU

Ochsengässli 7
CH-5000 Aarau
T: +41 (0)62 823 31 67

http://www.kunstraumaarau.ch

Für Jetzt


Im Kunstraum Aarau präsentieren das deutsch-walisische Künstlerpaar Manon Awst & Benjamin Waltherihre Ausstellung “Für Jetzt”.Die Ausstellung liefert einen kritischen Diskurs über das Thema der Repräsentation und Individualität.
Samstag 09. Oktober 2010 ab 19 Uhr

Kunstraum Aarau
Ochsengässli 7
5000 Aarau
www.kunstraumaarau.ch

«You Are»

Das Projekt «You Are» visualisiert die Kommunikation und die Datenübertragung sozialer Netzwerke im Internet. Jeden Monat besuchen über 7 Mio. Menschen den Online-Dienst Twitter (Stand April 2009) um Nachrichten zu lesen- oder selber zu publizieren. Durch die vielen aktiven Nutzer entsteht eine Unmenge an öffentlich zugänglichen Daten und Textmaterial. Mit dem Ziel diese Daten zu visualisieren haben Sam Graf und Anneka Beatty in Zusammenarbeit das Projekt «You Are» entwickelt. Zwei aufblasbare, ballonartige, weisse Körper befinden sich in zwei nebeneinander liegenden Räumen. Diese Luftkörper sind mit einem Schlauch verbunden. Durch den Schlauch wird in regelmässigen Abständen die Raumluft des einen Raumes in den anderen übertragen. Somit entsteht ein Luftaustausch zwischen den beiden Räumen. Dieser langsame Prozess des symbolischen Ein- und Ausatmens der beiden Räume thematisiert und kontrastiert die Kommunikation im
Internet. In jedem der Räume wird ein Lautsprecher installiert auf welchem eine Computerstimme fortlaufend Sätze, die mit den Worten «You Are» beginnen, vorliest, welche in Echtzeit bei Twitter veröffentlicht werden. Auf diese Weise entsteht eine Art fiktionaler Dialog, ein Austausch zwischen den zwei Räumen.

You Are
23. April 10, 19 Uhr im Kunstraum Aarau

Zbigniew Karkowski & Atsuko Nojiri

„Number Crunching is a digitally generated stream of audiovisual data. Ever modulating abstract imagery collides with extreme wall of sound. no beginning, no end“ (Zbigniew Karkowski)


„Number Crunching“ ist eine Zusammenarbeit von Zbigniew Karkowski und Atsuko Nojiri worin es nicht um eine Übersetzung der auditiven in die visuelle Sprache geht, sondern viel mehr um durch die Verknüpfung der beiden Elemente eine physisch erlebare Erfahrung zu behaupten die an die Grenze zur Hypnose geht.
Zbigniew Karkowski & Atsuko Nojiri
“Number Crunching”
Video-/Soundinstallation
Vernissage am Samstag, 6. März ab 19.00 Uh
Die Ausstellung dauert vom 6. März bis 11. April

weitere Infos:
www.kunstraumaarau.ch

Lageplan:

http://www.kunstraumaarau.ch/site/kontakt.php

(10 Minuten zu Fuss vom Bahnhof)

sudden infant & dick tourette

\\\\\\////////MUSIKZIMMER\\\\\\////////
experidental

sonntag, 21. februar

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sudden infant & dick tourette
destroy after use
/////////

konzerte ab 20.00 (punktlich!)
bar ab 19.30
kunstkiosk offen

ochsengässli 7, 5000 aarau

***

Sudden Infant & Dick Tourette

laden zu einem ihrer seltenen Konzerte ein. Die sich seit 2003 immer wieder kreuzenden Wege bringen die beiden „Madmen“ der Musikszene nun ins Musikzimmer nach Aarau wo sie die Menge zum Kochen bringen. Wenn diese beiden Männer in die Ferien gehen und ihre Koffer packen, dann packen sie folgendes ein: Ihre Zahnbürste, den Föhn, einen Luftballon, das Alphabet, einen Pinguin, eine Perücke, Marshmelows, die Badeschuhe, den Schnorchel, den Bleistift, einen Kompressor, das Notfallset, den Wecker, die Jumbopackung Kondome, einen Dosenöffner, Hammer und Nägel und….

Destroy after use…

…Fügen der Welt, die immer konfuser, schneller, langsamer, gefrässiger, dreckiger, brutaler, idiotischer, verseuchter und kranker wird, das zu, was sie ihnen selbst antut. Eine Formation, die mit russischer Gasmaske, Feuerwerks-Körpern, Dadaistischem Punk, Rituellem Tanz, Fake-Jazz und multikulturellem Hippie-Irrsinn, sowie einer artfremden Performance das sprengt, was man auch den grossen Schwindel nennen könnte. Grössenwahnsinnige Ideen haben sie gleich mitgebracht. Eigentlich entstand alles aus Zufall, wie so oft.

weitere Infos:
www.kunstraumaarau.ch
www.myspace.com/mus1kzimmer

Vorschau Kunstraum Aarau:

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG:
Sa, 6. März 19.00 Uhr
Zbigniew Karkowski & Atsuko Nojiri
“Number Crunching”
Sound-/Videoinstallation

the moonlight project

Michael Omlin arbeitet mit der paradoxen Verkehrung von Erwartungshaltungen, entlarvt vermeintlich Gegebenes und erschafft reduzierte Reflexionsfiguren, die so hintergründig wie verspielt auf den Betrachter wirken. In „the moonlight project“ überführt er den zyklischen natürlichen Lichtablauf des Mondes in eine abstrakte und idealisierte Nachahmung aus Kunstlicht. Die Begegnung führt zu Brechungen und Verfremdungen, die das Kulturprodukt „Licht“ in seinen eigentümlichen Qualitäten aber auch in seinen Grenzen zeigen.

Sonntag, 31. Januar, 16.00 Uhr

Michael Omlin:
“the moonlight project”
Lichtinstallation

Ausstellung: 15. Januar – 14. Februar

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Vorschau:
MUSIKZIMMER MIT:
sudden infant & dick tourette
destroy after use
SONNTAG, 21. FEB. KONZERTE AB 20.00 (PÜNK PÜNK PÜNKTLICH!)

“the moonlight project”

Michael Omlin arbeitet mit der paradoxen Verkehrung von Erwartungshaltungen, entlarvt vermeintlich Gegebenes und erschafft reduzierte Reflexionsfiguren, die so hintergründig wie verspielt auf den Betrachter wirken. In „the moonlight project“ überführt er den zyklischen natürlichen Lichtablauf des Mondes in eine abstrakte und idealisierte Nachahmung aus Kunstlicht. Die
Begegnung führt zu Brechungen und Verfremdungen, die das Kulturprodukt „Licht“ in seinen eigentümlichen Qualitäten aber auch in seinen Grenzen zeigen.
Ausstellung: 15. Januar – 14. Februar
Kunstraumgspräch: Sonntag, 31. Januar, 16 Uhr
www.kunstraumaarau.ch

Blackbook Part 1 – “and I show you how deep the rabbit hole is”

Die InnenarchitektInnen Meret Tobler (Winterthur), Ronny Portmann (Luzern) und Yves Siegrist (Aarau) inszenieren den Kunstraum mit ihrer Raumcollage, als eine Art Reise durch einen ungewohnten und zugleich vertrauten Kosmos, in welchem sich die Gegebenheiten unseres Alltags in einem völlig neuen Licht offenbaren.
Die Installation zeigt eine ad hoc zusammengestellte Collage aus verschiedenen Medien, wie Modelle, Skulpturen, Fotografie und Malerei. Neues und vorhandenes Arbeitsmaterial, aus den vergangenen Jahren, wird in einer neuartigen Arbeit, in Form von neuen räumlichen Situationen transformiert. Diese vom Trio gewählte experimentelle Arbeitsweise soll einen Fundus an neuen unvorhersehbaren Bildern und räumlichen Zusammenhängen produzieren und gleichzeitig neue Teilstücke für den Ausbau ihrer Arbeit, der sich stetig erweiternden Raumcollage, generieren.
weitere Infos unter:
http://www.kunstraumaarau.ch/site/index.php
Lageplan:
http://www.kunstraumaarau.ch/site/kontakt.php

Freitag, 20. 11. ab 19.00 Uhr

Blackbook Part 1 – “and I show you how deep the rabbit hole is”
Meret Yves Tobler, Ronny Portmann, Yves Siegrist

Rauminstallation
20.11.2009 bis 20.12.1990

Herpes Ö DeLuxe @kunstraumaarau

herpes
Herpes Ö DeLuxe ist eine vierköpfige, seit 1995 aktive Formation aus Bern. Sie produzieren elektronische und akustische Klangstrukturen, die sich von ambienten Flächen über verspielte Collagen bis hin zu eruptiven Rhythmussequenzen erstrecken. Dem Faktor Improvisation wird eine nicht geringe Wichtigkeit beigemessen. Ihre Auftritte sind immer einmalige, nicht zur Reproduktion bestimmte Projekte und werden oft durch performative Elemente ergänzt.

donnnerstag, 12. nov.
HERPES Ö DELUXE (CH)
*experimental industrial good night stories whispered by
manplified mute machines

www.myspace.com/herpesdeluxe

bar ab 20.00 uhr
konzerte ab 20.30 uhr
ticket: chf 8 – 10.-

ticketreservationen per mail an:
musikzimmer@kunstraumaarau.ch

weitere infos
www.kunstraumaarau.ch

lageplan:
http://www.kunstraumaarau.ch/site/kontakt.php
karte in googlemaps

und am freitag:
frightag, 13. nov.
DIEB13 & CHRISTIAN MÜLLER
*turntablism electronica

www.myspace.com/mus1kzimmer

VACUUM CLEANER

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Jérôme Porets Werk ist grundsätzlich auf eine Klanganwendung ausgerichtet, die sich durch andere Medien wie die Wandbemalung, die Installation, das Schreiben oder die Live-Performance erweitert, und die die Mechanismen der Realitätsauslegung und deren Zustandekommen kritisch hinterfragt. Architektur begreift er als eine verstärkende und aussendende Struktur eines gegebenen sozialen und künstlerischen Umfeldes.
Geboren und aufgewachsen ist Jérôme Poret in einem pariser mittelklasse Vorort. Nach einer Jugend zwischen Studentenunruhen und dem Pogo der alternativen Rock Szene (im speziellen im Umfeld von Bérurier Noir) zieht Poret nach Berlin und entdeckt dort Einstürzende (und) Neubauten an einem Konzert in einem ehemaligen Gärtnerhaus wo metallerne Pflanzen mit Kettensägen über den Köpfen des Publikums abgesägt werden.

„VACUUM CLEANER“ ist der Name einer englischen Protopunkband aus dem Swinging London der Sechziger Jahre. Der Name wird für die Beschreibung der Punkpionieren verwendet, oder für die Beschreibung derjenigen, die von den ersten Punks als ihre Eingebung zitiert werden. Damals war der Synthesizer Hammond einer ihrer typischen Instrumente. Sein so charakteristische Ton kommt von der Leslie Kabine, die mehrere Lautsprecher hat und als Verstärker funktioniert. Die Lautsprecher rotieren, um so ein Vibrato zu schaffen. Doch ist es eine sonore Täuschung, die von der mechanischen Bewegung hergestellt wird. Dieses Phänomen wird Doppler Effekt genannt…

***

Programm:

Vernissage: Freitag, 2. Oktober 19.00 Uhr
Ausstellung: Freitag, 2. Oktober – Sonntag, 1. November

Konzert im Rahmen der Kulturnacht: Freitag, 24. Oktober, 21.00 Uhr

„Pinku Eiga and lovely…“
Jérôme Poret: Drones und Bass
Marcelo Aguirre: Drums

Kunstraum Aarau

Freitag, 2. Oktober 2009

19:00 – 22:00
Ochsengässli 7
Aarau, Switzerland
http://www.kunstraumaarau.ch

Kunstraum Aarau, Musikzimmer

musikzimmer im kunstraum aarau ≈≈≈°°°°°°°∆∆∆∆~~~~~~∆∆∆∆°°°°°
donnerstag, 28. mai ∆∆∆∆~~~≈≈≈°°°°°°°°°°°konzert mit
°°°≈≈≈~~~tim hecker (canada) compressed clouds
≈≈≈°°°°°°°∆∆∆∆~~~~~low rent (aarau) depraved dreams
~~~≈≈≈°°°°°°°∆∆∆∆∆∆∆∆°
bar ab 20.30 uhr
konzert ab 21.00 uhr (pünktlich)
°°°°°°°∆∆∆∆~~~≈≈≈≈≈≈~~~∆∆∆
eintritt: 10 – 15.-
ticketreservation per mail an: musikzimmer@kunstraumaarau.ch
weitere infos unter:
www.kunstraumaarau.ch
myspace.com/mus1kzimmer
www.sunblind.net (tim hecker)
myspace.com/lowrentmusic
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lageplan:
www.kunstraumaarau.ch/site/kontakt.php

Franz Gratwohl im Kunstraum Aarau

“Gravitationen” – neuen Arbeiten über Turmbau, Stubenfliegen und Kapital
Das zentrale Moment dieser im Kunstraum Aarau erstmals präsentierten Werkgruppe von Franz Gratwohl (geboren 1967 in Aarau; lebt und arbeitet in Zürich) bildet die List der Anziehung zwischen menschlicher Physis und sozialem Raum. Bereits der im Plural formulierte Ausstellungstitel verweist auf einen konzeptionell geschärften Blick der sich nicht ohne Schalk auf etwaige Unregelmässigkeiten in der geregelten Umlaufbahn richtet. Die Methode, ein Phänomen hartnäckig und so lange zu betrachten, bis die zutage geförderte Abweichung einen Nährboden schafft für das, was schliesslich als endloses Treten auf der Stelle vorgeführt wird, gelangt in den Arbeiten Gratwohls kontinuierlich und medienübergreifend zur Anwendung. In seinen Performances werden solche Untersuchungen als Taten sichtbar, etwa, wenn er zur Eröffnung der «Auswahl 07» im Kunsthaus Aarau für einen langen Abend nacktfüssig unter einem Ölfass im Fenster steht («Helm», 2007), in einen roten Teppich gerollt am Boden liegt und Nachrichten nach Draussen sendet («Red Carpet», 2008) oder schweigend unter einem umgedrehten Bett ausharrt («Schläfer», 2009). Text: Tanja Trampe

morgen, 24. April ab 19.00 Uhr

Ausstellung: 25. April – 24. Mai
Finissage: 24. April 13 – 16.00 Uhr

Weitere Infos unter:
http://www.kunstraumaarau.ch/site/index.php

Lageplan unter:
http://www.kunstraumaarau.ch/site/kontakt.php

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