OFFOFF.CH

Book Vernissage Chainletter 2011


Book Vernissage Chainletter 2011 16 July 2011 / 8pm – 11pm / Kern Bar / Hohlstrasse 48 / Zurich
Michael Günzburger feat. GIBSMIR-Family
Please get more information about our projects on facebook
http://www.facebook.com/GIBSMIR ore on our website http://gibs-mir.ch.

http://www.chainletter2011.com

http://guenz.ch
http://gibs-mir.ch

the forever ending story #016

the forever ending story #016
Stefan Sulzer – Rare Works On Rare Paper

the forever ending story freut sich ihnen das in Zusammenarbeit mit Edition Taube produzierte
Zine “Rare Works on Rare Paper” des in London lebenden schweizer Künstlers Stefan Sulzer präsentieren zu dürfen und  lädt zum Book Launch in der Librairie.

Zur Feier des Tages werden unter dem Titel “A Desperate Attempt to Pay off a London – Paris Eurostar Retuern Ticket I -V” fünf
neue Zeichnungen des Künstlers zu ergattern sein.

Bis später!

Wann:
Samstag, 25. Juni
17:00Uhr – 19:00Uhr

Wo:
Centre Culturel Suisse Paris – Librairie
32-38, rue des Francs-Bourgeois
75003 Paris

Infos:

http://www.theforeverendingstory.com/index.php?/root/016/2/

www.editiontaube.de

http://www.stefansulzer.com/

http://www.ccsparis.com/

1st international Bienne City Fanzine Weeks


www.vandag.ch and www.lokal-int.ch present: 1st international Bienne City Fanzine Weeks from 07.04-25.04 2011 opening: 07.04.11 / 18h
Inexpensively produced, self published fanzines, magazines and books
Partizipants: Du bist so hübsch, Neuchâtel CH / Pixelpunk, Biel CH / Vandag, Biel CH / Blackpages, Wien AT / Elend & Vergeltung, Zürich CH / Mosh Mosh, Zürich CH / NNZ, Nosland / Wandertag, Berlin D / Rokkos Adventures, Wien AT / Maren Profke, Stuttgart D / 213 Magazin, Leipzig D / Fanzinemashine, Lausanne CH / The a5 Magazine, Tel Aviv IL / A bright tommorrow, Leicester GB / CACTyou! Bellinzona CH / Innenzines, Budapest H / Laurie Franck, Schiltigheim F / Artandscienceprojects, New York USA / Sininen, Zürich CH / Café Royal Books GB / Freio, Köln D / Hobby Horse, Revere USA / Grrrr, Zürich CH / T-books, Köln D / Folio Magazin, Istanbul TR / Moiré, Zürich CH / Kap, Basel CH / Schematic, New York USA / Basil&Barto Sao Paolo BR / Petunia, F / Rittiner&Gomez, Spiez CH / Edition fästing plockare, Biel CH / Das neue Heft, Bern CH / dberrel, Basel CH / Art-is-dead-magazine, Biel CH / Rang&Namen, Leipzig D / Turbomag, Biel CH / Pixelmagazin, Biel CH / Le cougar, Biel CH / Räuber, Biel CH / Spitzhorn, La-Chaux-de-Fonds CH / Empört euch, Lausanne CH / Aladin+Brioli, Lausanne CH / Fleurville, Biel CH / 000X, Bern CH / Priyanka Pandit, Paris F / Mirak Jamal, Berlin D / Unsermagazin, Wien AT / Sabrina Tiller, Biberist CH / Okapix, Basel CH / Bildrausch, Zürich CH / Start-online, Genève CH / Bonbonbuero, Berlin D / Kodoji Press, Baden CH / Elise Gagnebin-de Bons, Lausanne CH, Celia Sidler, Basel CH / Daniel Lehan, London GB / Celina Jure, Düsseldorf D / Marie Lammers, Berlin D / and many more….

Tatari Oguz Effendi

Zum 150 jährigen Jubiläum seiner Zeit in Basel ist von Ben Wineblum über Tatari Oguz Effendi eine Publikation erschienen, die uns der Autor persönlich vorstellen wird – insbesondere freuen wir uns dabei auch über die Verkostung einer Schokolade mit magischen Eigenschaften, die auf das Rezept des Gelehrten zurückgeht, das, oder dessen Spuren, der Autor im Basler Staatsarchiv gefunden hat.
Buchpremiere “Tatari Oguz Effendi in Basel – Reminiscences of a Journalist” von Ben Wineblum
und Launch der Truffe-Kreation “The Lore” (in Zusammenarbeit mit Beschle Chocolatier Suisse)

Ausstellungsraum Klingental
Kasernenstr. 23 | 4058 Basel | Schweiz | +41 61 681 66 98 | www.ausstellungsraum.ch | info@ausstellungsraum.ch
DI – FR 15:00 bis 18:00

Z(orten) @ VB / VOLKSBIBLIOTHEK BIENNE

Im off der VB Biel findet am 5. märz ein vorerst definitiv letzter Abschluss statt. Samstag 5. märz 2011 ab 15h

Veröffentlichung Z(orten) Heft

Das Heft über Z(orten) 2010 ist fertig! Es beinhaltet die Dokumentationen aller einzelnen Projekte und wird durch Textbeiträge von Brita Polzer und dem Projektleitungsteam ergänzt. (http://zortengr.wordpress.com/)

um 16h liest fredie Beckmans

fredie beckmans hat für seine geburtstage nie geschenke bekommen.
Seine eltern waren zu arm. Er bekam zum geburtstag jedes jahr ein wort.
Damit durfte er dann spielen. Beckmans wird ein teil seiner geschenke auspacken.

Brühlstrasse / rue du Breuil 16 CH – 2503 Biel / Bienne / contact: 078 663 22 18

MONO by Haus am Gern

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„Wo ist eigentlich das Haus am Gern?“, werde ich oft gefragt.
Die Wegbeschreibung tönt zwar kompliziert, ist aber eigentlich einfach:
Du gehst erst mal links, der Provokationslinie entlang. Einen Klaps weiter, beim fallenden Rössli biegst du ab Richtung Fremder Sender, alles gerade aus bis zum Baubüro. Dort schlägst du einen Haken am Paechtbrotbaum vorbei. Nach ca. 475 Metern hörst du die Hasenglocke … eigenartiger Effekt… und gehst direkt in den Park. Bleib dort auf dem Hauptweg, denn beim streikenden Museum hängen die Young Responsible Artists rum, Artistfuckers, Gestalten in Kukluxclan-monturen hauen Scheiben ein und es wimmelt von Naked People Findern. Du kommst nun zum geschichtsfreien Raum, fragst den Art process Inspector nach dem Schlüssel. Von dort aus kannst du’s bereits sehen; es befindet sich gleich neben dem Turm von Münchhausen.
Auch wenn dir die Beine zappelig geworden sind: Haus am Gern zu finden ist nun wirklich Pipifax!!!
Je ne sais quoi.
Vielleicht soviel: ZGGHAGSWDWL !!!!
(Zum Glück gibst Haus am Gern sonst wäre die Welt langweiliger!)
Chri Frautschi

Das Bieler Künstlerduo Haus am Gern stellt in diesem Winter seine Monografie vor.
Bieler Präsentation:
Donnerstag 6.1.2011 18h
Lokal-int, Hugistrasse 3 2502 Biel
www.lokal-int.ch

Haus am Gern, 1998 – 2010
360 farbige Seiten // 360 pages in color
zu viele Abbildungen // a full bunch of pictures
20 Hefte // 20 booklets
1 Schuber // 1 slipcase
3D Brille inkl. // 3D glasses incl.
ein Platzhalter // one placeholder
CHF 50.-
ISBN 987-3-9523691-1-1

Autoren / Contributors: Haus am Gern, Trmasan Bruialesi, Thomas Schönberger, Claudia Spinelli, Rolf Bismarck, Chri Frautschi, Bernhard Wiebel, Prof. Dr. Silvia Schroer, Samuel Herzog, Stefan von Bergen, Konrad Tobler, Marc Munter, Christine Dorothea Hölzig, Dr. Andrea Domesle, Dr. Peter Vittali, Marc Munter, Konrad Tobler, Maren B. Gingeleit, Daniel Grimm, Dr. Sylvain Froidevaux, Franz Dodel, Till Velten…

die MONO wird ab 18. Dez. 2010 in ausgewählten Buchhandlungen oder per Mail auf edition@hausamgern.ch erhältlich sein // MONO will be available in only a few selected bookstores; or by request…send an e-mail: edition@hausamgern.ch

herausgegeben vom Kanton Bern // edited by the Canton Bern

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Der Schuh


Im Rahmen der Sanierung des Volksschulhauses Laubegg wurde Haus am Gern von den Stadtbauten Bern zu einem Wettbewerb für Kunst im öffentlichen Raum eingeladen. Bei der Begehung des Schulhauses fand Haus am Gern im Bauschutt aus dem Dachboden einen alten Kinderschuh und nahm ihn mit nach Hause. Von da an wurden Rudolf Steiner und Barbara Meyer Cesta massiv vom Pech verfolgt. In ihrer Verzweiflung schrieben sie dem Schuh die Schuld für ihr Unglück zu. Und um den Fluch abzuwenden beschlossen sie, den Schuh als Kunst-Projekt getarnt wieder ins Schulhaus zurück zu bringen. Bei der Präsentation erzählten sie ihre Geschichte, stellten das Projekt vor und liessen den Schuh im Büro des Schulleiters zurück. Sie gewannen den Wettbewerb und das Glück kam zurück.
Der Schuh wurde – gemäss – Projektvorschlag – im Schulhaus an zentraler Stelle auf einem massiven Steinsockel unter Panzerglas ausgestellt. Ein kurzer Text auf einem Schild regt zum Nachdenken über Herkunft und Kraft des Schuhes an:
«Kinderschuh, um 1917 Es gibt Leute, die sagen, dass dieser Schuh 2008 beim Umbau des Laubegg-Schuhlhauses im Dachstock entdeckt wurde. Es gibt Leute, die denken, dass dieser Schuh eine unheimliche Geschichhtehat. Und es gibt Leute, die glauben, dass dieser Schuh besondere Kräfte hat.»

Haus am Gern liess in einem von Gergory Gilbert-Lodge dezent illustrierten Taschenbuch vierzehn namhafte Schweizer AutorInnen über das Woher und Warum des Schuhs fabulieren. Das Taschenbuch erschien im SJW-Verlag und wird schweizweit in den meisten Schulhäusern vertrieben. Das Taschenbuch verortet den Schuh und das Laubeggschulhaus für alle Schulkinder, die «Der Schuh» lesen. Als erste Herausforderung dazu wird im Prolog die Geschichte von Haus am Gern geschildert. Ob sie wahr ist, bleibt dahingestellt. Ob der Schuh seltsame Kräfte hat, ebenfalls.

Freitag, 27. August 2010, ab 19.00 Uhr

«Der Schuh»
Eine Geschichtensammlung
von Haus am Gern

Illustrationen von Gregory Gilbert-Lodge

Buchvernissage und Lesung,
Bar, Grill & Tanzmusik mit DJ Kizmiaz

Autorinnen und Autoren:
Irena Brezná / Renata Burckhardt / Franz Dodel /
Zsuzsanna Gahse / Stefanie Grob / Händl Klaus / Anja Jardine /
Pedro Lenz / Francesco Micieli / Dragica Rajcic / Ruth Schweikert /
Michael Stauffer / Sabine Wen-Ching Wang / Beat Sterchi

«Der Schuh» kann vor der Buchvernissage im Schulhaus Laubegg besichtig werden:
Schulhaus Laubegg, Schosshaldenstrasse 37, 3006 Bern

http://www.kirchenfeld-schosshalde.ch/sslaubegg/la_lageplan_laubegg_sh.html

Grand Palais – ein Gestell für Kunst /
Forschung / Diskurs / Vermittlung. Hier wird:
aus-, vor-, ab-, hin-, bei-, zu-, nach-, an-, weg-,
aufgestellt. Stellung beziehen!

Grand Palais
Thunstr. 3 (Helvetiaplatz)
CH-3005 Bern

Solaris [1972 - 2010]


Manuel Schmalstieg aka Low Rez aka n3krozoft bearbeitet die Schnittstelle zwischen Video-, Performance und Sofware-Art und erschliesst neue kreative Freiräume im Zwischenbereich von Fiktion und Realität.
In der Videoarbeit Solaris [1972 - 2010] stellt Manuel Schmalstieg eine Sequenz des gleichnamigen Films von Andrej Tarkowski nach. Was im Original futuristisch wirkt ist in Tat und Wahrheit in Tokio gedreht. Manuel Schmalstieg hat den Strassenzug auf Google Streeview ausfindig gemacht und mit Screenshots dieser Bilder die Originalszene nachgestellt und animiert.
http://low-rez.tv/media/solaris-2010/
Daneben stellt Manuel seine Edition Greyscale Press vor
http://greyscalepress.com/

http://n3krozoft.com/
http://ms-studio.net/

Manuel Schmalstieg *1976, Neuchatel. Ecole Supérieure des Beaux-Arts, Genève // «Low-Rez Stories» (installation vidéo), Dock18, Zurich.«NO SIGNAL» (installation vidéo), Espace Gallery, New Delhi, Inde.«Aether9» (performance), Carnival of E-Creativity, Uttarakhand, Inde.«Greyscale Press» (édition), Milkshake Agency, Genève.«Aether9/LRRH» (performance), Museo de Arte Moderno, Medellin, Colombie.«Aether9» (performance), Video Vortex Conference, Split, Croatie. Bourses: 2009: Soutien Pro Helvetia (CeC Festival, Inde) 2007: Bourse Sitemapping Mediaprojects pour «Aether9» 2006: Soutien Pro Helvetia (WAVES Festival, Riga) 2004: Bourse Sitemapping Mediaprojects pour «LOL» 2000: Bourse d’études de l’OFC permettant une année d’échange avec l’Académie des Beaux-Arts de Cracovie, Pologne.

Lokal.int – Aarbergstrasse 84 – 2501 Biel-Bienne

Opening: 20.05.10 // 18h

NEW FÄSTING EDITION OUT!


Es ist die Geschichte des guten Freundes K. Geschaffen hat sie Remo Keller. Remo ist Teil des Unternehmens Milk+Wodka:
„Die Milk and Wodka Institution, 1999 ins Leben gerufen von Roman Maeder und Remo Keller umfasst bisher zwei Grossbereiche: 1. Die Kuenstlergruppe Milk+Wodka (Keller + Maeder) 2. Der Milk and Wodka Kleinverlag… Erhaeltlich sind die Milk and Wodka Produkte an den Milk+Wodka-Kunst-Happenings, sowie in ausgesuchten Comic- und Buecherlaeden, oder natuerlich im Internet, unter: www.milkandwodka.net
Viele mögen Milk+Wodka von der Liste Basel her kennen: Da organisieren sie jeweils die wunderbare Bar auf dem Turm…
INFO: http://edition-fasting-plockare.ch/de/standard/#5306

Fog is a Light Darkness


Mit „der Nebel ist ein helles Dunkel / the Fog is a Light Darkness” von Miriam Sturzenegger er-scheint die sechste Publikation in der Reihe „Junge Kunst” der Stadt Luzern. Das Buch gibt mit umfangreichem Bildmaterial und anschaulichen Textbeiträgen einen vertieften Einblick das Schaffen einer Künstlerin, die in ihrer zurückhaltenden zeichnerischen Sprache zwischen feinen Buchseiten und installativen Räumen die Erfahrung von Sichtbarkeit auslotet.
Die Kommission für Bildende Kunst der Stadt Luzern tätigt die Kunstankäufe für die städtische Sammlung und ermöglicht jährlich einer jungen Künstlerin oder einem jungen Künstler mit ei-nem Stipendium die Erarbeitung und Herausgabe einer ersten Monografie. Sie fördert damit die Vermittlung jungen Kunstschaffens aus der Region.
In einer fast existenziellen Weise setzt sich Miriam Sturzenegger (*1983) mit dem Wesen und der Wahrnehmung von Zeichnung auseinander. Dabei erkundet sie deren Nähe zu Denkprozes-sen im intimen Dialog mit dem Papier, aber auch deren Potential, sich über eine physische Ma-terialisierung zu verräumlichen und den Raum zu strukturieren. Seit 2007 entstehen installative Arbeiten, die über eine tastende, verlangsamte Wahrnehmung zu einer intensiven Erfahrung von Raum und Materialität führen.
„Zunächst sind wir irritiert, weil es nichts zu sehen gibt, weil sich die Tafeln wie eine leichte, beinahe durchlässige Wand vor uns aufbauen und den Blick versperren. Auch wenn wir bereits von Zeichnung gesprochen haben, die uns über die Furchen und die rhythmisch zueinander an-geordneten Tafeln begegnet oder die den Holztafeln am Boden entlang folgt, sehen wir zunächst einmal eine leere unbeschriebene Landschaft vor uns ausgebreitet. […] Wir sind konfrontiert mit der Leere, welche sich zwischen uns und den Holztafeln aufspannt und dem Weiss, das sich auf der Wand ausbreitet. Wir tappen sozusagen im Nebel. […].
Miriam Sturzenegger führt uns an die Schwelle zwischen Nichtsehen und Sehen. Die Unsichtbar-keit bildet einen wichtigen Bestandteil ihrer Arbeit und geht dem Sehen voraus. Sie weitet unse-re Wahrnehmung und öffnet sie auf andere Sinne […]. Die Leere und die Reduktion der Eindrü-cke machen uns empfänglich für Dinge, die wir sonst übersehen oder überhören würden.” Anna-mira Jochim, Figurationen des Zeichnens, 2010
Das Buch „der Nebel ist ein helles Dunkel / the Fog is a Light Darkness” fokussiert im Übergang zwischen Zeichnung und Wand, zwischen dem Raum der Zeichnungsbücher und dem Installati-onsraum den skulpturalen Zugang zum Zeichnen als einem Denken im Material und aus dem Material heraus: das allmähliche Freilegen von Sichtbarkeit und Entgleiten von Bild in den fra-gilen Zonen zwischen Leere, Spur und Figur.
Durch einen konsequenten Umgang mit Bildmaterial, das nicht präsentiert, sondern mit zahlrei-chen Detailansichten und Verschiebungen des Blickwinkels zum genauen Hinschauen auffordert, nimmt das Buch in seiner eigenen Räumlichkeit das Eintauchen in einen physischen und menta-len Ort im Moment der Desorientierung wieder auf.

Dem gedichtartigen, von der Künstlerin stammenden Text auf dem Umschlag, welcher als Kon-zentrat dieses künstlerischen Schaffens gelesen werden kann, folgen unmittelbar zwei dichte Bildteile: eine ausführliche, forschende, mäandernde Dokumentation dreier installativer Arbei-ten, die nun miteinander in Bezug treten und zu einem einzigen, durch Rhythmisierung und Haptik geprägten Raum verschmelzen, sowie eine Abfolge von Reproduktionen feiner Bleistift-zeichnungen aus heftartigen Büchern.
Nach kurzen Werkangaben werden in einem letzten Teil das zeichnerisch-installative Schaffen der Künstlerin sowie einzelne Werke in zwei Textbeiträgen von der Kunsthistorikerin und Kura-torin Annamira Jochim und dem Künstler Michael Noser reflektiert. Sämtliche Texte sind im deutschen Original und in einer englischen Übersetzung gedruckt.

Miriam Sturzenegger „der Nebel ist ein helles Dunkel / the Fog is a Light Darkness”

Texte von Annamira Jochim und Michael Noser, zweisprachig Deutsch/ Englisch, übersetzt von Catherine Schelbert
272 Seiten, 209 Abbildungen, davon 111 in Farbe
15 x 20.5 cm, Fadenheftung, Softcover
Gestaltung Izet Sheshivari (Genf) und Miriam Sturzenegger

Boabooks, Genf, 2010

Buchvernissage

Am Samstag, 13. März 2010 um 19.00 Uhr wird die Publikation „der Nebel ist ein helles Dunkel / the Fog is a Light Darkness” im Detektiv Bureau an der Bernstrasse 2 in Luzern vorgestellt.
In den Atelierräumlichkeiten vier junger Gestalter, die seit Jahresbeginn regelmässig für Ausstel-lungen, Lesungen und weitere Veranstaltungen freigeräumt werden, besteht bei Apero und in Anwesenheit von Künstlerin, Verleger und einem Mitglied der Kommission für Bildende Kunst Gelegenheit für Gespräche.
Ein Konzert von Markus Lauterburg (Perkussion) und Marc Unternährer (Tuba), die den nahe-gelegenen Konzertraum Mullbau in Reussbühl mitleiten, findet im Anschluss statt.

www.boabooks.com

SPILL THE BEANS


Terroranschläge auf Berner Kunstinstitutionen – Künstler lässt Kuratorinnen für sich arbeiten – Pattsituation im Kunstmuseum Stuttgart – Einkilotonkugeln in Produktion – Gefälschte Künstlerbiografien im Umlauf – Künstler = Kartoffeln? – Fusioniert Medienlandschaft mit Kunstbetrieb? – Live: artnet.com – Skandal: Schauspieler parodieren Kunstsystem
mit Habib Asal, Stefan Burger, Haus am Gern, Natascha Sadr Haghighian, San Keller, secret gang (August Blum, Mayo Irion, Manon Reichenbach), Alain Rappaport und Renata Burckhardt
Die Ausstellung «Spill the beans» (spucks aus, sprich Klartext)durchleuchtet die herrschenden Strukturen, Ökonomien und Politiken des aktuellen Kunstbetriebs und thematisiert institutionelle Mechanismen, die die Positionierung von KünstlerInnen und KuratorInnen im Kunstsystem beein flussen und mitbestimmen. Gezeigt werden künstlerische Beiträge, performative und szenische Eingriffe, die die institutionellen Strukturen, sowie die Steuerung der Anerkennungsprozesse im Kunstbetrieb aufgreifen, unterwandern oder offensiv für ihre eigenen Zwecke instrumentalisieren.

message salon downtown,
Perla-Mode, Langstr.84/ Brauerstr.37, 8004 Zürich
Tram 8/Bus 32 bis Helvetiaplatz
www.likeyou.com/message- salon/

KURATIERT
von Andrea Roca, Zoë Meyer Renata Burckhardt

SZENOGRAFIE
von Melanie Mock

ÖFFNUGSZEITEN AUSSTELLUNG

VERNISSAGE
Freitag 05.02.2010: 18–23 Uhr/Programmpunkt Szene 21.00 Uhr

AUSSTELLUNG OFFEN
Samstag, 6.2.2010 bis Dienstag, 9.2.2010 und Donnerstag, 11.2.2010, 16–20 Uhr
Mittwoch, 10.2.2010,18–23 Uhr/Programmpunkt Szene 21.00 Uhr

FINISSAGE
Freitag 12.02.2010:18–23 Uhr/Programmpunkt Szene 21.00 Uhr

NEW FÄSTING EDITION OUT!

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Die vietnamesischstämmige Performance-Künstlerin Quynh Dong arbeitet, ja spielt mit ihrer Herkunft.
Dies tut sie immer ernsthaft und immer mit viel Humor.
Diese Fästingausgabe ist nun eine CD der von Quynh Dong für eine Performance zusammengestellten vietnamesischen Pop-band.
Le Tran Duc, Thai Pham, Le Thi Tham und Quynh Dong – begleitet von Niklaus Erismann (Gitarre) und Schlagzeuger Käggi singen Schlager und Poplieder.
Quynh Dong hat in Biel Grafik und in Bern und Zürich Kunst studiert.

http://edition-fasting-plockare.ch/de/standard/#5287

edition fästing plockare ist verlag:
edition fästing plockare realisiert kleinstpublikationen.
im monatsrhythmus.
edition fästing plockare ist versandhaus:
edition fästing plockare funktioniert nach dem buchklubprinzip:
die produktionen werden monatlich an die abonnenten verschickt.
ausserdem können die produkte über info@edition-fasting-plockare.ch einzeln bestellt werden.

Publikationspräsentation

Bild 5
Im Juni 2009 fand bei Les Complices* die Ausstellung Neither Fish Nor Fowl von Uriel Orlow statt. Die Ausstellung versuchte den herkömmlichen Produktionsrhythmus mit einer Untersuchung künstlerischer Praxis zu unterbrechen und zu befragen. Gezeigt wurde eine Anordnung von drei Tischen mit ausgebreitetem Bildmaterial, Videos und einem Wandtext. Die unterschiedlichen in der Ausstellung enthaltenen Elemente stammten aus dem Materialarchiv von zwei existierenden Projekten. Die modulare Methode der Ausstellung stand in engem Zusammenhang mit fragmentarischen Assoziationsketten und Konfigurationen und umriss einen Schwebezustand zwischen Werk und Werkstatt, zwischen Rohmaterial und Klassifikation, zwischen Dokument und Imagination.

In Zusammenhang mit dieser Auseinandersetzung mit Arbeitsprozessen, luden Uriel Orlow und Andrea Thal eine Reihe von Künstler_innen und Kurator_innen zu Gesprächen ein, um über die eigene künstlerische, kuratorische und/oder kulturwissenschaftliche Praxis, die Rolle der Forschung in der Kunst – beziehungsweise der Kunst in der Forschung – und die Fassung künstlerischer Praxis in den mehr oder weniger engen Begriff des „Projektes“ zu diskutieren. Innerhalb des auf den drei grossen Tischen als Auslegeordnug angelegten Ausstellungs-Settings waren Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser von RELAX, Eran Schaerf und Katharina Schlieben und Sønke Gau eingeladen, Beispiele der eigenen Praxis und deren Prozesse mitzubringen und auf den Tischen in der Ausstellung auszubreiten. Das dabei entstandene visuelle Dokumentationsmaterial, sowie Notizen der Diskussionen bilden die Grundlage für Formuler en Parlant.

Zur Publikationspräsentation zeigen wir zudem Uriel Orlows Film The Visitor. Der Film ist Teil vom Benin Project (2006-9), einer vielteiligen Werkgruppe, die sich mit den in der Kolonialzeit aus dem Königreich Benin gestohlenen Kultobjekten auseinandersetzt. Von diesem unfangreichen Projekt und seinem erweiterten Fundus war die Ausstellung im Juni unter anderem ausgegangen.

Les Complices*
Anwandstrasse 9
CH-8004 Zürich

www.lescomplices.ch

info@lescomplices.ch
+41 (0)43 243 88 77

000x

0015_katherineMansfield
000x ist ein Künstlerkollektiv.
000x bietet eine Plattform, die national und international GestalterInnen vernetzt.
000x publiziert 3 – 4 mal jährlich ein Heft mit Beiträgen verschiedener GestalterInnen.
Das Heft 0015 zum Thema «Katherine Mansfield» ist frisch gebunden und für 20.– bei info@000x.ch oder www.000x.ch zu bestellen.
0015 enthält Beiträge von: Annette Rhiner, Catja Esslinger, Fabian Rüdy, Franz Adam, Jeanette Besmer, Julia Steiner, Katharina Bhend, Kathryn Mac Donald, Katja Büchli, Kerstin Rupp, Maike Denker, Manuela Bircher, Mariella Befumo, Martina Leuenberg, Michael Zander, Peter Aerni, Renata Bünter, Salomé Bäumlin, Stefanie Hess, U5, Yves Wyssmann
000x hat WortakrobatInnen eingeladen, sich von 0015 inspirieren zu lassen und die Bilder zu Katherine Mansfield literarisch weiter zu führen.
Wir freuen uns auf zahlreiche Zuhörende!
Mittwoch 27. Januar 2010, 19.00 Haupt Buchhandlung Bern, Falkenplatz 14
Unter einem Schirm gebogen
Wort und Bild – inspiriert durch Katherine Mansfield.

Interpixel

Mit «Mega Buster» legen Interpixel – das sind die Zürcher Künstler Eva-Maria Würth und Philippe Sablonier – einen Reader zur Thematik «Kriegsgebiet Kinderzimmer», eine Projektdokumentation und ein Künstlerbuch in seiner konsequentesten Form in einem vor.
Die Publikation befasst sich aus künstlerischer Sicht und mit zahlreichen Texten aus den Gebieten Philosophie, Ethik, Friedenspolitik, Recht, Psychologie, Medienforschung, Pädagogik, Soziologie und Neurobiologie mit einem ebenso kontroversen wie aktuellen Thema.
Würth und Sablonier lancierten 2006 aus Anlass des 125-Jahr-Jubiläums des Bourbaki-Panorama-Bildes in Luzern das umfassende und mehrjährige Kunstprojekt «Mega Buster», mit dem sie gesellschaftspolitische Fragen zu Kriegsspielzeug, Medienkonsum und Jugendgewalt künstlerisch durchleuchten und Stellung beziehen. Aus diesem Anlass wurden über fünfzig Schulklassen und weitere Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Schweiz entwaffnet. Die Ergebnisse der Aktion zeigte das Kunstpanorama Luzern in einer Ausstellung.
In einem weiteren Schritt legen Interpixel nun eine Publikation vor, die zum einen einen theoretischen Beitrag an die gesellschaftspolitische Diskussion über Kriegsspielzeug und medial vermittelte Gewalt leistet. Zum anderen dokumentiert sie die Kunstaktion «Mega Buster» in Wort und Bild und macht sie einem breiteren Kreis zugänglich. Die Autorinnen und Autoren greifen kulturphilosophische, gesellschaftliche und soziale Aspekte auf und liefern ein reiches Argumentarium zur fundierten Diskussion, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und in Bezug auf die durchgeführte Kunstaktion.

Die Publikation «Mega Buster» legt auf verschiedenen Ebenen Zugänge und versucht eine in den Medien immer wieder diskutierte Thematik mit künstlerischen Strategien zu erschliessen. Entstanden ist ein Buch, das fasziniert und betroffen macht.

Aktuell

Podiumsdiskussion und Buchvernissage
im Cabaret Voltaire, Zürich

Mega Buster – Kriegsgebiet Kinderzimmer
Eine Intervention zu Gewalt, Gesellschaft und Entwaffnung

Dienstag 17. November 2009, 20 Uhr

Buchpräsentation mit kurzer Einführung zum Kunstprojekt Mega Buster durch Interpixel (Philippe Sablonier und Eva-Maria Würth), anschliessend diskutieren folgende Autorinnen und Autoren:
Dr. des. Jean-Daniel Strub, Ethiker, Gemeinderat Zürich
Dr. Stephan Truninger, Soziologe, Sozialpsychologe
Dr. Michael Marugg, Jurist, Pro Juventute
Elisabeth Baumgartner, Rechtsanwältin, Völkerrechtlerin, TRIAL
Dr. Bernhard Hauser, Psychologe, Pädagogische Hochschule St. Gallen
Lutz-Ulrich Besser, Facharzt für Kinder- & Jugendpsychiatrie, ZPTN

Weitere Informationen unter http://www.interpixel.com

Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich

Weitere Informationen zu allen Publikationen der edition fink unter http://www.editionfink.ch
Bestellung aller angezeigten Titel unter bestellung@editionfink.ch

Interpixel (Hrsg.), Mega Buster
Kriegsgebiet Kinderzimmer: Eine Intervention zu Gewalt, Gesellschaft und Entwaffnung

Künstlerbuch und Themenreader
Herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Friedensrat und
der Zeitschrift «VPOD-Bildungspolitik» unter dem Patronat von Pro Juventute

Einführung von Interpixel (Philippe Sablonier und Eva-Maria Würth),
Vorwort von Peter Weishaupt, Schweizerischer Friedensrat, und Ruedi Tobler, VPOD Bildungspolitik
Textbeiträge von Elisabeth Baumgartner und Carolin Würzner, Lutz-Ulrich Besser, Barnaby Drabble, Bernhard Hauser, Donata Maria Krethlow-Benziger, Michael Marugg, Dorothee Messmer, Elke Ostbomk-Fischer, Brita Polzer, Jean-Daniel Strub, Stephan Truninger und Anja Meyerrose

256 Seiten, 16 Abb., 23 x 15 cm, Broschur
Gestaltung Georg Rutishauser, Lukas Zimmer, Zürich
ISBN 978-3-03746-130-3. CHF 28.00 / EUR 17.00 / USD 25.00

edition fink
Verlag für zeitgenössische Kunst
Waffenplatzstrasse 39a, CH-8002 Zürich

Telefon +41 44 280 55 62
Fax +41 44 280 55 63
E-Mail verlag@editionfink.ch
Internet http://www.editionfink.ch

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