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Keine Sparübung auf Kosten der visuellen Kunst!

Kulturbotschaft 2012 – 2015: Keine Sparübung auf Kosten der visuellen Kunst!

Die visuelle Kunst geht als grosse Verliererin aus der Kulturbotschaft 2012 – 2015 hervor.
Die Preisgelder werden um 28% gekürzt und die Pro Helvetia muss zusätzliche Aufgaben übernehmen ohne die nötigen Mittel dafür zu bekommen.
Die vom Ständerat abgelehnten CHF 2,1 Mio. jährlich für die Pro Helvetia sind das absolute Minimum und müssen für die visuelle Kunst eingesetzt werden.

Unter dem folgenden Link könnt ihr online unsere Petition unterschreiben:
http://petition.visarte.ch/de
Ein Nein zum massiven Abbau der Förderung der visuellen Kunst!

Stellungnahme zur Kulturbotschaft _ Les Complices* / Shedhalle

Stellungnahme zur Kulturbotschaft 2012 – 2015:
Andrea Thal, Les Complices* Anke Hoffmann und Yvonne Volkart, Team Shedhalle Zürich

Keine Reduktion der Vielfalt und der Fördergelder
Sehr geehrter Herr Zimmermann Sehr geehrte Damen und Herren
Gerne nutzen wir die Gelegenheit zur ersten Kulturbotschaft des Bundes Stellung zu neh- men. Als selbstorganisierter Ausstellungs- und Veranstaltungsraum ist Les Complices* insbesondere im Bereich der visuellen Kunst tätig. Darüber hinaus realisiert Les Compli- ces* auch Theaterprojekte, veranstalten Lesungen oder Experimentalfilm-Screenings. Die Shedhalle kommt ursprünglich ebenfalls aus dem Off-Bereich und hat sich mittlerweile in der nationalen und internationalen Kunstszene als Kunstort mit einem offenen Kunstbe- griff institutionalisiert. Wir verstehen daher die Grenze zwischen den unterschiedlichen Bereichen, ähnlich wie jene zwischen Theorie und Praxis, als beweglich und in steter Ver- änderung begriffen.
Wir nehmen die neue Aufgabenverteilung von BAK und Pro Helvetia zur Bündelung der Kräfte zur Kenntnis und denken, sie könnte Anlass sein, Einiges zu verbessern. Leider haben wir nun aber den Eindruck, dass unter dem Deckmantel der Strukturveränderung Fördergelder gestrichen werden sollen.
Die in der Kulturbotschaft angestrebten, zusätzlichen Aktivitätsfelder sind bestimmt wichtig. In diesem Sinne ist es beispielsweise sicher eine gute Idee, das Konzept der Prei- se (Art Awards) auf andere Kultursparten auszuweiten, sollte sich diese Form nach einer genaueren Betrachtung der jeweiligen Szenen als geeignetes Fördermittel erweisen. Lei- der werden jedoch im Zuge dieser Ausweitung keine weiteren Geldmittel zur Verfügung gestellt, so dass dieser Umstand im Bereich der visuellen Künste, also der bestehenden Art Awards, Kürzungen von Geldern zur Folge haben wird. Allem Anschein nach werden in Zukunft weder für die Ausrichtung der Biennalen, noch für die Preise an Kunstschaf- fende, für Vermittlung und Kunsträume auch nur annähernd die gleichen Mittel zur Ver- fügung stehen. Mit nur zwei Preisen für Vermittlung pro Jahr sind die Art Awards heute schon knapp dotiert. Ähnliches gilt für die Preise für Kunsträume, deren Rolle gerade in einer Situation der abnehmenden Stiftungsgelder und zunehmenden Engpässe in vielen kleineren Institutionen und selbstorganisierten Räumen ausgesprochen wichtig ist. Ins- besondere in den selbstorganisierten Kontexten gibt es hier – genau wie bei den Kunst- schaffenden – Unzählige, die für die geleistete Arbeit schon heute nicht oder kaum bezahlt sind.
LES COMPLICES*
Analog zu den Art Awards werden mit der nicht weiterverfolgten Förderung vielfältiger Projekte im Bereich der digitalen Medien (sitemapping) und der Fotografie ausgerechnet bei den Strukturen Gelder gestrichen, die sich in den vergangenen Jahren ausgesprochen gut bewährt haben. Ausserdem finden wir die Reduktion digitaler Kultur auf Game-Kul- tur allein zu einseitig. Die in sitemapping eingebenen Projekte gehen in eine andere Rich- tung. Da sich Kunst mit digitalen Medien in der Kunstzene immer noch nicht fest etabliert hat, ist zu bezweifeln, ob sie nach der Streichung von sitemapping auch weiter gefördert wird.
Eine Reduktion der Anzahl der gesprochenen Preise ist nicht nur problematisch, weil die- se für viele Kunstschaffende und Kunsträume, deren Arbeit sich nicht einfach kommerzi- ell verwerten lässt, von elementarer Bedeutung sind, sondern ganz besonders auch dar- um, weil solche Preise nur in einer grösseren Anzahl Sinn machen. Denn in der Reduktion repräsentieren sie keine Vielfalt. Wie bereits 2008 in der von Les Complices* und der Shed- halle verfassten Stellungnahme zur drohenden Abschaffung der Preise für Kunsträume (damals „Jahressubventionen“) ausführlich beschrieben, entsteht bei der Verringerung der Anzahl von Preisen – oder bei Konzepten wie dem „Swiss Exhibition Award“ – automa- tisch das Problem der Heraushebung von Einzelpositionen. Diese sind vielleicht im Sinne des „Leuchtturmprinzips“ verwertbar, aber sie schaffen es nicht, eine breite, aktive Kul- turszene wahrzunehmen, zu fördern und zueinander in Bezug zu setzen.
Es muss also gefragt werden, ob die geplanten Veränderungen wirklich genügend auf die Bedürfnisse und Anliegen der Kunstschaffenden eingehen und die nötige Sensibilität auf- weisen, diese aus der Praxis der Sache heraus zu verstehen. Es liegt unserer Ansicht nach nicht im Aufgabenbereich der Kulturförderung Themen und Inhalte der Kulturellen Pro- duktion zu initiieren, sondern viel eher darin, aufmerksam zu beobachten und genau hin- zuhören, was sich in der kulturellen Wahrnehmung tut und welche Vielheiten an Themen und Inhalten sich in Bewegung befinden. Es ist denn auch diese Sorgfalt in der Betrach- tung und in den Kenntnissen lokaler Kulturszenen, die von den Mitgliedern der betreffen- den Jurys gefordert ist und die sie wohl nicht mehr so stark leisten können, wenn sie für weitere Bereiche zuständig oder in der personellen Anzahl reduziert werden sollen.
Obwohl die Kulturbotschaft eine klare Regelung anstrebt und diese in einer scheinbar übersichtlichen Sprache zu vermitteln verspricht, bleibt bei der genaueren Lektüre eini- ges unklar. Zurück bleibt der untrügliche Eindruck, dass für die geplanten Vorhaben Geld fehlt. Viel Geld. In diesem Zusammenhang möchten wir auf die von Suisseculture erstell- ten Hochrechnungen der fehlenden Beträge in deren Stellungnahme zur Kulturbotschaft verweisen. Um ein Konzept der aktiven, vielfältigen Kulturförderung umzusetzen, müs- sen die dafür nötigen zusätzlichen Gelder vom Bundesrat gesprochen werden.
Mit freundlichen Grüssen Andrea Thal, Les Complices* Anke Hoffmann und Yvonne Volkart, Team Shedhalle Zürich

Stellungnahme Botschaft zur Förderung der Kultur

Stellungnahme Botschaft zur Förderung der Kultur z.H. Bundesamt für Kultur

Sehr geehrte Damen und Herren

Offoff ist das Netzwerk zur Förderung unabhängiger Kunsträume und kuratorischer Initiativen in der Schweiz.

Mit Bedauern haben wir festgestellt, dass in der Botschaft zur Förderung der Kultur die Preise für Kunsträume keinerlei Erwähnung finden. Wir befürchten nun, dass diese im Rahmen des Umbaus der eidgenössischen Kulturförderung gestrichen werden könnten.

Gerade die kleinen Kunsträume sind es aber doch, welche den Nährboden für eine lebendige Kunstszene bilden; Experimentierräume bieten, jungen KünstlerInnen Ausstellungserfahrung ermöglichen und etablierteren Kunstschaffenden Freiraum abseits kommerzieller oder repräsentativer Ausstellungsorte zur Verfügung stellen.
Diese sogenannten Off-spaces, welche mit kleinem Budget und viel Idealismus Basisarbeit und niederschwellige Kunstvermittlung betreiben, finanzieren sich in der Regel über Kleinst-Beiträge von diversen Förderstellen. Eine davon war das BAK. Auch wenn im praktizierten Wettbewerbsverfahren nur ein kleiner Kreis berücksichtigt wurde, war es gerade für die berücksichtigten Räume eine wichtige Ehrung, welche nicht selten zu grösserer Akzeptanz auf Gemeindeebene führte.

Wir befürworten zwar die neue Förderung bisher nicht berücksichtigter Kultursparten, finden aber, dies sollte nicht auf Kosten der bildenden Kunst getan werden, insbesondere nicht der kuratorischen Kleinstinitiativen.

Wir fordern deshalb, dass in der Kulturförderung auf Bundesebene eine Form der Unterstützung für unabhängige Kunsträume und kuratorische Initiativen beibehalten wird.

Wir danken Ihnen für die Kenntnisnahme unseres Anliegens und hoffen auf ein konstruktives Entgegenkommen.

Offoff / unabhängige Kunsträume Schweiz

Aufruf!

Das Bad Bonn Düdingen ist ein kleiner, feiner Veranstaltungsort in der Nähe von Freiburg. Das hochkarätige Konzertprogramm wurde in der Vergangenheit zu 90% vom Barbetrieb queersubventioniert. Seid der Einführung des Rauchverbotes kämpft der Club nun mit finanziellen Schwierigkeiten und fordert in einer Petition den Freiburger Staatsrat auf, die Veranstaltungen vermehrt finanziell mitzutragen.
Info Bad Bonn: http://club.badbonn.ch/_rubric/index.php?rubric=Info
Offoff empfiehlt wärmstens die Petition von Bad Bonn runterzuladen, zu unterschreiben und zurückzuschicken…
Link: http://www.uploadarea.de/files/p7flu9lunm2tg2oa4rqpqqnyf.pdf

Der grosse “Swiss Art Award”-Countdown läuft!


Der grosse “Swiss Art Award”-Countdown läuft! Die KUNSTWETTE.CH-Swisstour startet am 13. Mai! KUNSTWETTE.CH-Tourdaten & -Orte im Überblick:

13.05 Biel / Bienne lokal.Int, 18:00,
parallel zur Wettstation eröffnet Gregor Wyder seine Ausstellung „Kairo Souvenirs“
lokal-int.ch

14.05 Luzern Hochschule Luzern Design & Kunst, 12:00-16:00,
17:30 Präsentation und anschliessende Diskussion im Rahmen der Projektmodule
hslu.ch

15.05 Zürich Message Salon / Perla Mode, 18:00-23:00
likeyou.com/messagesalon

17.05 Bern Hochschule der Künste Bern, 12:00-16:00
hkb.bfh.ch

21.05 St. Gallen Kunst Halle Sankt Gallen,18:00,
parallel zur Wettstation eröffnet Hassan Khan seine Ausstellung
k9000.ch

27.05 Lausanne Le Bourg, 21:00-24:00,
im Rahmen des Les Urbaines-Abends
urbaines.ch I le-bourg.ch

28.05 Genf / Genève agent double,19:00-23:00
agentdouble.ch

29.05 Lausanne Musée cantonal des Beaux-Arts, 12:00-16:00
supported by Les Urbaines
musees-vd.ch

30.05 Thun Schiff “MS Stadt Bern”, ab 11:30,
im Rahmen der VISARTE-Delegiertenversammlung & der Ausstellung
“Eine Handvoll Kunst”
gartentor.ch

01.06 Basel Messehalle 3, 12:00-18:00,
diese Wettstation wird ausschliesslich für die KandidatInnen des
Eidgenössischen Wettbewerbs für Kunst “Swiss Art Award” zugänglich sein
bak.admin.ch

FREE SPACE FOR GENEVA CULTURE!!!


Mit nycthemere organisieren sich die unabhängigen Kunsträume von Genf und bieten eine 24 Std Parcours durch die zahlreichen Räumlichkeiten. Gleichzeitig ist dieser Anlass ein Manifest für mehr Akzeptanz und Freiräume für unabhängiges Kulturschaffen! Offoff schickt einen unterstützenden Gruss nach Genf. FREE SPACE FOR GENEVA CULTURE!!! 24-25 April. Programm: http://www.nycthemere.ch

Un parcours de 24 heures à travers les espaces d’art indépendants genevois 24-25 avril 2010
« L’autonomie veut dire que l’on n’attend plus d’être découvert, mais que l’on prend l’initiative pour son propre travail afin de le confronter à l’extérieur.»
(Holger Kube Ventura, curateur et historien d’art)
Afin de souligner l’importance de la production artistique indépendante, plus d’une vingtaine d’espaces d’art (galeries et espaces d’art indépendants, ateliers, lieux autogérés et collectifs d’artistes) ont imaginé un parcours de 24 heures qui, de quartier en quartier, permettra au public de découvrir (ou redécouvrir) ses différentes structures, véritable terreau de la culture locale.
Cette manifestation a ainsi été baptisée Nycthémère, terme d’origine grecque qui désigne une durée de vingt-quatre heures en tant qu’unité physiologique de temps. Elle se déroulera du samedi 24 avril à 10h00 au dimanche 25 avril à 10h00.
Suivant un parcours détaillé, chaque lieu ouvrira ses portes à un HORAIRES précis et pour un temps donné, fermant en dehors de sa grille HORAIRES pour inviter le public à voyager d’un espace à l’autre.
Au cours de ces 24 heures, le public découvrira les accrochages des divers espaces d’exposition et les œuvres en cours dans certains ateliers. De plus, chaque lieu proposera spécialement pour Nychtémère une intervention originale sous forme de performance, de projection, de lecture, d’exposition ou encore de concert.
Cette proposition permettra aux visiteurs les plus endurants de vivre une expérience intense et unique, un marathon artistique de 24 heures. Les visiteurs moins téméraires pourront bien entendu prendre le parcours en cours de route et suivre à leur guise une ou plusieurs parties du circuit. Le public pourra se sustenter tout au long de cette journée au cours de laquelle lui seront offert brunch, apéro, repas de midi, goûter et repas du soir.
Nycthémère est le premier événement culturel commun des espaces d’art indépendants actifs sur la scène genevoise. Porteurs de diversité, ces espaces sont des laboratoires de création et de diffusion. Structures de recherches, d’échanges et de savoirs, ils créent un véritable tissu culturel et artistique vivant en constante évolution malgré leur forme souvent provisoire, leur sort incertain et leur financement rudimentaire.
Ces lieux sont des éléments fondamentaux pour le dynamisme culturel d’une ville comme Genève.

Replik auf eine Trauerrede!

Kulturpolitik ist bisweilen mühsam, aber notwendig. Das Interview von Bernhard Bischoff in «Der Bund» hat 4 unabhängige Kunsträume bewegt Stellung zu nehmen und zu widersprechen. Denn wir glauben an die Vielfalt der Kunst und nicht den Äusserungen von Bernhard Bischoff, Präsident des Vereins Berner Galerien. Wir distanzieren uns von der Trauerrede zur Untergang der Kunst in der Hauptstadt.
Die Replik ist verfasst. Lies selbst!

Grand Palais, Neue Galerie, Marks Blond & Milieu Galerie

«Wir leben für die Kunst» Artikel im Bund vom 15. Januar 2010


Wir jammern mit für die Kunst

Wir zumindest haben Mitleid mit dir, lieber Bernhard Bischoff. In ganzer Linie stimmen wir dir und deiner Trauerrede als Präsident des Vereins Berner Galerien zu. In deinem Interview (siehe «Der Bund» vom 15.01.10 im Anhang), zeigst du geradezu exemplarisch auf wie viele Steine absichtlich in den Weg von kommerziellen und konventionellen Galerien gelegt werden – gerade in der Hauptstadt.

Da gibt’s auf einer Seite die verwöhnten Besucher, die ausbleiben, weil sie eine Konfrontation mit den Galeristen und der Kunst meiden. Dem nicht genug gibt’s noch Off-Spaces, alternative Kunsträume, die junge Künstlerinnen und Künstler aufbauen und zeigen bevor sie die Welle des Kunstmarkts ergreift, welche taktlos von der öffentlichen Hand und privaten Stiftungen unterstützt werden. Wieso eine experimentierfreudige Plattform bieten, wenn sie doch gleich bei jeder Galerie für den Kunstmarkt produzieren könnten? Es kommt noch schlimmer, da erstehen manche unverfrorene Sammler und Kunstförderer ihre Werke direkt in Künstlerateliers. Und wenn da auch nicht noch dieses Stigma wäre, des bösen Galeristen, welcher nichts anders gedenkt als Künstlerinnen und Künstler hemmungslos auszunehmen. Jetzt sind wir aber froh, dich an vorderster Front der privatisierten Kunstvermittlung zu haben.

Ein Mann der gleich selbst von seinem vierteljährlich erscheinenden Flyer mit gelisteten Ausstellungen der Galerien aus dem Verein schwärmt und mit diesem jammernd loszieht in den Kampf gegen das Böse, sprich zu anspruchsvolle Kunstinteressierte, arglistige Kunstschaffende, verfälschte Off-Spaces und ungesittete Kunstkäufer. Verwöhnt sind die Kunstinteressierten, du sagst es. Die neuen Generationen verlangen sogar vereinfachten Zugang zur Kunst und dies noch in lebensnaher Form. Eine Frechheit – ja abschaffen sollte man sie, die ganze Generation und Ansprüche überhaupt.

Noch glücklicher sind wir mit deinem Einsitz in der Kunstkommission der Stadt Bern, welche über finanzielle Förderung für Kunstprojekte und Off-Spaces entscheidet, die es ohne genau diese Kulturförderung gar nie geben würde. Wir fragen uns schon lange, wieso es eigentlich noch andere Mitglieder in der Kunstkommission braucht? Du alleine würdest ausreichen und unter uns gesagt, die anderen Mitglieder glauben ja noch leichtgläubig an die Kunst und Vielfalt in der Hauptstadt. Schön zu sehen, dass jemand endlich gegen diese verfehlten Subventionen kämpft und dann mutig und musterhaft in den gleichzeitig nichtsubventionierten Progr zieht. Die Welt braucht Vorbilder und du hast den Mut voranzuschreiten. Vielleicht könntest du auch gleich noch den Diskurs über landwirtschaftliche Subventionen für ein und allemal erledigen, da brodelt es ja auch schon lange.

Deine Idee Künstler unverfroren anzurufen und gleich im Atelier zu besuchen, so wie du es in deinen wilden Jahren als selbsternannte Ausnahme gepflegt hast, nehmen wir natürlich als gelobtes Vorbild. Wehe dem, der dann noch direkt ein Werk ersteht ohne der Galerie einen Obolus abzudrücken, so dass man in gemeinsamer Stärke am kommenden Galerienwochenende wieder die Turnhalle mieten kann um zu zeigen, dass Kunst und Galerien im Allgemeinen unterschätzt sind, Künstler im Allgemeinen ein Problem und die besten Partys sowieso alleine gefeiert werden.

Und sowieso Jammern sollte man viel mehr im Leben, zu lebensfroh ist die Kunst ungeniessbar.

Wir stehen zur Vielfalt! Galerie Milieu, Neue Galerie, Marks Blond und Grand Palais

Text: Sandino Scheidegger

SPILL THE BEANS


Terroranschläge auf Berner Kunstinstitutionen – Künstler lässt Kuratorinnen für sich arbeiten – Pattsituation im Kunstmuseum Stuttgart – Einkilotonkugeln in Produktion – Gefälschte Künstlerbiografien im Umlauf – Künstler = Kartoffeln? – Fusioniert Medienlandschaft mit Kunstbetrieb? – Live: artnet.com – Skandal: Schauspieler parodieren Kunstsystem
mit Habib Asal, Stefan Burger, Haus am Gern, Natascha Sadr Haghighian, San Keller, secret gang (August Blum, Mayo Irion, Manon Reichenbach), Alain Rappaport und Renata Burckhardt
Die Ausstellung «Spill the beans» (spucks aus, sprich Klartext)durchleuchtet die herrschenden Strukturen, Ökonomien und Politiken des aktuellen Kunstbetriebs und thematisiert institutionelle Mechanismen, die die Positionierung von KünstlerInnen und KuratorInnen im Kunstsystem beein flussen und mitbestimmen. Gezeigt werden künstlerische Beiträge, performative und szenische Eingriffe, die die institutionellen Strukturen, sowie die Steuerung der Anerkennungsprozesse im Kunstbetrieb aufgreifen, unterwandern oder offensiv für ihre eigenen Zwecke instrumentalisieren.

message salon downtown,
Perla-Mode, Langstr.84/ Brauerstr.37, 8004 Zürich
Tram 8/Bus 32 bis Helvetiaplatz
www.likeyou.com/message- salon/

KURATIERT
von Andrea Roca, Zoë Meyer Renata Burckhardt

SZENOGRAFIE
von Melanie Mock

ÖFFNUGSZEITEN AUSSTELLUNG

VERNISSAGE
Freitag 05.02.2010: 18–23 Uhr/Programmpunkt Szene 21.00 Uhr

AUSSTELLUNG OFFEN
Samstag, 6.2.2010 bis Dienstag, 9.2.2010 und Donnerstag, 11.2.2010, 16–20 Uhr
Mittwoch, 10.2.2010,18–23 Uhr/Programmpunkt Szene 21.00 Uhr

FINISSAGE
Freitag 12.02.2010:18–23 Uhr/Programmpunkt Szene 21.00 Uhr

OFFOFF empfiehlt die Wahl von Frau Aurelia Fischli

Die Schweiz sucht den neuen Kulturminister oder die neue Kulturministerin!
Die Vereinigung «OFFOFF – unabhängige Kunsträume Schweiz» empfiehlt die Wahl von Frau Aurelia Fischli

Wählen Sie Frau Fischli auf:
http://wahl09.kulturministerium.ch/election/34

Die elektronische Urne ist bis zum 20. September offen!

Oder machen Sie sich ein Bildunserer und der anderen KanditatInnen an den Wahlveranstaltungen in Ihrer Stadt:

* Bern, Freitag, 11. September, 20 Uhr, Progr. Es moderiert Raphael Urweider.
* Zürich, Samstag, 12. September, 20 Uhr, Rote Fabrik. Es moderieren Etrit Hasler und Kyros Kikos.
* Neuchâtel, Dienstag, 15. September, 20 Uhr, Musée d’ethnographie. Moderation: Thierry Luterbacher.
* Luzern, Mittwoch, 16. September, 19.30 Uhr, Südpol. Es moderiert Philippe Bischof.
* Basel, Donnerstag, 17. September, 20 Uhr 15, Kaserne. Es moderieren Krneta, Greis & Apfelböck.

Was ist das kulturministerium.ch?

* Das kulturministerium.ch ist das Sprachrohr aller, die sich für eine lebhafte, farbige, aktuelle Kultur in der Schweiz engagieren.
* Das kulturministerium.ch ist besorgt um eine kritische Auseinandersetzung mit der Kultur in der Schweiz. Es soll mithelfen, die Kultur in Gesellschaft und Politik zu verankern und das Ansehen der Kultur zu stärken.
* Das kulturministerium.ch fördert die kulturelle Vielfalt in der Schweiz. Es entwickelt Ideen und Visionen für die kulturelle Zukunft.
* Das kulturministerium.ch setzt sich dafür ein, dass die im kulturellen Sektor Werktätigen frei und unabhängig arbeiten und sich entfalten können.
* Das kulturministerium.ch wacht darüber, dass Art. 21 der Bundesverfassung: «Die Freiheit der Kunst ist gewährleistet» uneingeschränkt Gültigkeit hat.
* Das kulturministerium.ch steht im Dienst der Kultur und arbeitet eng mit den Verbänden der Künstlerschaft in der Schweiz zusammen.
Wählt Frau Fischli auf: http://wahl09.kulturministerium.ch/election/34

Die elektronische Urne ist bis zum 20. September offen!

Ombudsstelle Utopics

accueil
Die Ombudstelle Utopics versteht sich als klassischer Service de médiation.
Ein Ort der Vermittlung und Beratung. Passanten, BesucherInnen der Plastikausstellung, Bielerinnen und Bieler können im Konfliktfall oder bei Fragen zur Plastikausstellung Utopics die Dienste der Ombudsstelle in Anspruch nehmen.
Die Kontaktaufnahme kann schriftlich erfolgen. Vor Ort ist ein Briefkasten angebracht.
Es ist aber auch möglich persönlich bei der Ombudsstelle vorbeizukommen um direkt ein vermittelndes Gespräch zu führen oder einen Termin zu vereinbaren.
Der Ombudsmann wird versuchen alle Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten. Bei Fragen die seine Kompetenzen übersteigen wendet er sich direkt an die Direktion der Plastikausstellung Utopics und erörtert die Sachlage. Der antragstellenden Person wird dann bei einem zweiten Gespräch, oder nach Wunsch auch schriftlich die Stellungnahme der Utopics-Verantwortlichen überbracht und erörtert.
Im Konfliktfall erfolgt ein vergleichbares Szenario. Ein erstes beratendes Gespräch sucht zu Klären und zu Schlichten. Führt dies zu keinem Resultat nimmt der Ombudsmann mit der Direktion von Utopics Kontakt auf und ersucht diese um eine Stellungnahme. Befriedigt auch dies die antragstellende Person nicht wird ein Treffen mit der Direktion vereinbart.
Die Ombudsstelle untersteht keiner Weisung der 11. Plastikausstellung Utopics, arbeitet also unabhängig und neutral.
Das Angebot ist kostenlos und wird von der Stadt Biel finanziell unterstützt.
Die Ombudstelle Utopics befindet sich in den Räumlichkeiten des Kunstraumes Lokal-int an der Aarbergstrasse 84. Als Verantwortlicher der Ombudstelle ist Chri Frautschi für alle Beratungsgespräche zuständig.

Eröffnet wird die Ombudstelle am Do. 27.08.09 um 20h mit einer Einlage der Apero-Jazz-Band “The white tent ryders”.
Sie ist danach während der ganzen Laufzeit der Plastikausstellung (30. August bis 25. Oktober 2009) in Betrieb.

Ein zweites Bein der Ombudstelle ist ihr breitgefächertes Angebot an Veranstaltungen.
Sie bietet für jede und jeden ein umfassendes kulturelles Bildungsangebot. Verantwortlich zeichnen sich für diese Anlässe eingeladene KünstlerInnen und Künstler. Es sind dies z.B. die JungschriftstellerInnen Regina Dürig und Arno Camenisch, der kantonale Literaturpreisträger Franz Dodel aus Bern oder der Bergpoet Achim Parterre. Zum Thema bildende Kunst finden Anlässe mit den Kuratorinnen Isabel Reiß (München/Zürich) & Cathérine Hug (Kunsthalle Wien), der Berner Performerin Mohéna Kühni und dem Videokünstler Simon Senn aus Genf statt.
Zusätzlich gibt es musikalische Beiträge von und mit: Utopics Light Orchestra (Silber Ingold, Beni Weber, Matz Kolb, Frank Heierle), Norbert Möslang, Gonzo & Mister Wonkey Man, Ad absurdum, Roy and the devils motorcycle, Henry my son, Alain Croubalian (ex.death brothers), Hans Koch.

Die exakten Öffnungszeiten und die Daten der jeweiligen Veranstaltungen können auf der Webseite:
www.ombudsstelle-utopics.ch.vu/ eingesehen werden.

JARDINS URBAINS

Agent Double, espace d’art contemporain à Genève, présente : JARDINS URBAINS : TABLE RONDE, le jeudi 27 août 2009 de 18h15 à 19h15
INTERVENANTS :
- Aline Juon, jeune future architecte, lauréate et participante de Lausanne Jardins 2009,
- Michèle Künzler, députée des Verts, initiatrice des jardins des Ouches-Genève et
- Erwin Oberwiler, architecte et grand amateur de jardin et d’art.
MODERATEUR :
Bruno Vayssière, architecte et professeur à l’Université de Savoie
(ex-Directeur de la Fondation Braillard).

Lieu : Place de Saint François – Plainpalais – Genève
Contact
Agent Double, espace d’art contemporain
23, bd du Pont d’Arve/1205 Genève
www.agentdouble.ch/ info@agentdouble.ch

AURELIA FISCHLI pour Ministre de la Culture Suisse

aurelia_wahlAURELIA FISCHLI als Kulturministerin der Schweiz

Wahl: wahl09.kulturministerium.ch
Flyer: AURELIA FISCHLI als Kulturministerin der Schweiz

Wahlspenden IBAN:
CH47 0900 0000 6027 6263 5
OFFOFF
Die unabhängigen Kunsträume
der Schweiz
3011 Bern

Wahlveranstaltungen Aurelia Fischli

20/04/09, 20:00h lokal.int, Biel/Bienne
Vortrag von Aurelia Fischli «Was kann Kunst»
lokal-int. Aarbergstrasse 84, 2501 Biel/Bienne

26/06/09, 18:30h Grand Palais, Bern
Vortrag von Aurelia Fischli «Was kann Kunst»,
anschl. Dialog mit Lorenzo Le Kou Meyr
Grand Palais, Thunstrasse 3, 3005 Bern

09/08/09, 14:00h le-lieu, Trogen
Vortrag von Aurelia Fischli «Was kann Kunst»,
anschl. «Not A Day To Die» im Warenlift
(experimentelles Missgeschick mit Drums, bass,
Electronics & Voice)
Palais Bleu, Kantonsschulstrasse 6, 9043 Trogen AR

28/08/09 21:00h Stedefreund, Berlin / D
Aurelia Fischli im Dialog mit Marks Blond
anlässlich der Eröffnung von «Talking Heads»
at Stedefreund Berlin
Dorotheenstrasse 30 (Hof), D-10117 Berlin

09/09/09 19:00h Von Gunten Kunst, Thun
Eine Diskussion am grossen Tisch mit Aurelia
Fischli zu «Was kann Kunst», anschl. Nachtessen
Scheibenstrasse 6, 3600 Thun

17/09/09 20:00h Nextex, St. Gallen
Aurelia Fischli im Dialog mit Madeleine Herzog,
Kulturbeauftragte der Stadt St. Gallen
Blumenbergplatz 3, 9000 St. Gallen

12/09/09 17:30h Agent Double, Genève
l’art dans l’espace public – Rencontre avec
Aurelia Fischli, artiste invitée Agent Double,
espace d’art contemporain
23, bd du Pont d’Arve/1205 Genève

//OFFOFF
unabhängige Kunsträume Schweiz

Aurelia Fischli: «Was kann Kunst?»

26/06/09, ab 18.00 Uhr Finnisage und Vortrag
Aurelia Fischli
Vortrag: «Was kann Kunst?»
Lorenzo Le Kou Meyr erklärt noch einmal die Welt,
Aurelia Fischli erklärt «was Kunst kann».

message salon: betreffend Pornografie

Wo ist die Grenze der Freiheit in der Kunst?
Doppelmoral im Rotlichquartier an der Langstrasse?
Zensur?

Im Juni 2008, während der Zeit der Euro08, zeigte der message salon downtown in der Perla-Mode eine Arbeit des tschechisch-amerikanischen Künstlers Petr Motycka, der als Artist in Residence, eingeladen von einer anerkannten Schweizer Kulturstiftung, vorübergehend in Zürich weilte.
Die Arbeit “Projection” ist eine Bildabfolge im Stil eines Comics, das auf die Aussenwand der Perla-Mode projeziert und von der Langstrasse her während der Nachtstunden zu sehen war. Bilder und Text zur Ausstellung http://old.likeyou.com/messagesalon_petrmotycka/

Petr Motycka hat die Arbeit “Projections” speziell für die Ausstellung im message salon downtown und Perla-Mode erarbeitet. “Projections” beschäftigt sich offensichtlich mit der sozialen und politischen Dimension des Sexmarktes und mit der Doppelmoral in einem Teil der Gesellschaft, sowie mit dem Verhältnis von Macht und Ausbeutung. Die Aussagen in den Sprechblasen der Comicbilder hat Petr Motycka während seines Schweiz-Aufenthalts aus Abstimmungsparolen, Fernsehumfragen, Zeitungsartikeln und weiteren Quellen gesammelt.

Am Abend des letzten Ausstellungstags, einer Finissage im Freundeskreis, erschien eine zivile Polizeieinheit der Abteilung Sexualdelikte und Millieu und forderte mich auf, die Projektion abzustellen, da eine Anzeige wegen Pornografie gegen mich eingegangen sei. Da ich mich im Umgang mit der Polizei kooperativ zeigte, sah der Einsatzleiter davon ab, den Computer, auf dessen Harddisk “Projections” geladen war, sofort zu beschlagnahmen.

In der Folge erhielt ich vom Stadtrichteramt eine Busse wegen Pornografie, gestützt auf Art. 197 ziffer 2 Abs. 1 StGB, Art. 2 VBöGS
Die Busse betrug inklusive aller Gebühren ca. 350 Franken.

Als Betreibern eines in der Kunstwelt anerkannten und in der Zürcher Oeffentlichkeit bekannten Kunstraums konnte und wollte ich diese Busse wegen Pornografie nicht akzeptieren. Ich habe die Busse beim Stadtrichteramt angefochten.

Es ist bekannt in welcher Umgebung sich das Kunsthaus Perla-Mode seit 2006 behauptet. Neben Drogenhandel und Drogenelend, befindet sich im Geviert Langstrasse/ Brauerstrasse das Rotlichtmillieu, das tagtäglich und rund um die Uhr mit Strassenstrich (sehr aktuell der Babystrich mit Mädchen aus Ungarn, direkt vor dem Eingang der Perla-Mode) sowie uneingeschränkt einsehbaren Schaufenstern von Sexkinos und Sexshops sichtbar präsent ist.

Jedem einigermassen aufmerksamen Beobachter dürfte klar sein, das die Arbeit “Projection” einen bissig-satirischen Unterton besitzt und die Zeichnungen, die sich dem Genre eines billig produzierten schwarz/weiss Erotik- oder Schmuddelcomics bedienen, mit Humor und Kritik auf reale Zustände an der Langstrasse sowie auf Widersprüchlichkeiten in der Gesellschaft verweisen.
Da ich das Angebot des Stadtrichteramts, meine Einsprache unter Bezahlung von zusätzlichen Kosten von rund 300 Franken zurückzuziehen nicht zustimmte, ist der Fall jetzt beim Einzelrichter am Bezirksgericht Zürich hängig.

Meine grundsätzlichen Motivationen, diesen Fall weiterzuziehen sind
die Frage nach der Freiheit in der Kunst muss immer wieder und aufs Neue verhandelt und diskutiert werden. Als Künstlerin und als Kunstvermittlerin kann ich nicht akzeptieren, in diesem Fall wegen Pornografie gebüsst zu werden.
wo fängt die Selbstzensur an? Darf ich nun gewisse Kunst nicht mehr zeigen, wenn sie zum Beispiel durch das Schaufenster an der Langstrasse zu sehen ist?
ich halte die Anzeige und die ausgesprochene Busse für politisch motiviert.
ich halte die Abbildungen grundsätzlich für nicht pornografisch im Sinne des Gesetzgebers: Das nämlich eine Darstellung dann pornografisch ist, wenn explizite Darstellungen der Geschlechtsteile darauf abzielen, den Betrachter sexuell zu reizen (was in dieser Arbeit wohl kaum der Fall sein dürfte).
ich halte diese Arbeit für eine künstlerische und deshalb vom Gesetzgeber als schutzwürdig zu betrachten und folglich vom Pornografieartikel ausgenommen.

Die Verhandlung ist öffentlich und alle Interessierten sind eingeladen, unter Wahrung des Respekts vor dem Gericht (nettes Outfit!), der Verhandlung beizuwohnen.

Mit herzlichen Grüssen von der Langstrasse Esther Eppstein

Die Verhandlung ist öffentlich

Stadtrichteramt Zürich (Einsprachegegnerin) gegen Esther Eppstein (Einsprecherin)

Am Dienstag, 26. Mai, 14 Uhr

Bezirksgericht Zürich
Wengistrasse 28
8004 Zürich
Parterre, Gerichtssaal 2

Esther Eppstein message salon downtown
Perla-Mode, Langstrasse 84/Brauerstrasse 37, CH-8004 Zürich
Tram 8/Bus 32 bis Helvetiaplatz
http://www.likeyou.com/messagesalon

Statement der eidgenössischen Kommissionen für Kunst / Architektur und Design

Statement der eidgenössischen Kommissionen für Kunst / Architektur und Design zur aktuellen Debatte um das Kulturförderungsgesetz:

„If it isn’t broke, don’t fix it.” – Keine unnötige Zentralisierung der Förderung von Kunst
und Design auf Bundesebene!

Ein Aufruf der Eidgenössischen Kunstkommission und der Eidgenössischen
Designkommission

Am 5.Juni 2009 wird der Ständerat über das neue Kulturförderungsgesetz (KFG)
beraten. Der Entscheid über Artikel 10 KFG (Nachwuchsförderung) wird die
zukünftige Entwicklung der vom Bund unternommenen Kulturförderung in den
Bereichen der Fine Arts und des Design ganz wesentlich beeinflussen. Gemäss dem
bereits gefällten Entscheid des Nationalrats soll die Aufgabe der
Nachwuchsförderung neu an die Stiftung Pro Helvetia übertragen werden. Damit
ginge voraussichtlich ein wichtiger Teil der Förderung von Künstlerinnen und
Künstlern sowie Designerinnen und Designern wie die Organisation der
Eidgenössischen Preise für Kunst Swiss Art Awards (Preise, Ausstellung,
Publikation) und der Eidgenössischen Förderpreise für Design (Preise, Ausstellung,
Publikation) sowie der Eidgenössischen Preise für Kunsträume vom Bundesamt für
Kultur an die Stiftung Pro Helvetia über.

Die gegenwärtige Organisation und Vergabe der Preise sowie der Ankauf von
Werken für die Bundeskunstsammlung sind unter der Regie des Bundesamtes für
Kultur sehr gut eingespielt und haben sich in der Praxis bewährt. Dass weitere
Fördermassnahmen, wie die Cahiers d’artistes, schon heute von der Stiftung Pro
Helvetia angeboten werden, bedeutet eine Bereicherung der Förderung. Eine
Teilung der Entscheidungskompetenz verhindert Missbrauch. Sie erlaubt ein
differenziertes Eingehen auf die Bedürfnisse und die Haltung der Kunst- und
Designschaffenden wie auch auf die Vermittlung ihrer Werke. Eine Zentralisierung
birgt, auch wenn diese in den Händen einer von der Bundesverwaltung fernen
Stiftung liegt, stets die Gefahr einer Verengung sowie einer Monopolisierung und
damit einer Verarmung der Förderung von Kunst und Design.

Auf verschiedene Institutionen aufgeteilte Geldquellen sind in jedem Fall nicht
unsicherer, weder in der Finanzwelt noch in der Politik. Trotz wiederholter
Sparrunden in der Vergangenheit musste der Bund bisher nie substantielle
Einschränkungen in seinen bereits seit langer Zeit unternommenen Massnahmen zur
Förderung von Kunst und Design verfügen.

Eine sinnvolle Koordination der Massnahmen, welche das Bundesamt für Kultur,
die Stiftung Pro Helvetia sowie private Kreise zugunsten der Kunst- und
Designförderung anbieten, lässt sich heute schon schnell und unbürokratisch finden,
wie das Beispiel der Swiss Art Awards in Basel zeigt: Die vom Bundesamt für Kultur
mit seinen finanziellen und personellen Ressourcen organisierte und von den
Mitgliedern der unabhängigen Eidgenössischen Kommission für Kunst / Architektur
verantwortete Auswahl aus über 570 Positionen junger Schweizer Kunst in Basel
dient dem Kiefer-Hablitzel-Stipendium, dem Prix Mobilière Young Art und dem Preis
der Stiftung Dr. Georg und Josi Guggenheim als Plattform. Neu wird in diesem Jahr
auch die Stiftung Pro Helvetia mit der Präsentation der neuen Serie ihrer Cahiers
d’artistes und mit einem eigenen Anlass bei den Swiss Art Awards zu Gast sein.

Die Bewahrung eines substantiellen Teils der Förderung der Kunstschaffenden im
Bundesamt für Kultur erlaubt es, schon frühzeitig Künstlerinnen und Künstler in
Projekte der Kunst am Bau des Bundes einzubinden. Anliegen wie die soziale
Absicherung und die Altersvorsorge für Kunstschaffende finden dank dem
direkten und regelmässigen Kontakt der Kunstschaffenden mit dem Bundesamt für
Kultur innerhalb der Bundesverwaltung sowie bei den politischen Instanzen leichter
Gehör. Die Fördermassnahmen des Bundesamtes für Kultur, insbesondere die
Wettbewerbe für den Kunst- bzw. den Designpreis knüpfen an die Ausbildung der
Künstlerinnen und Künstler sowie der Designerinnen und Designer an, und sie
erlauben es dem Bundesamt und seinen Kommissionen, in einem ständigen
Diskurs mit den Hochschulen für Kunst und Design zu bleiben. Die vom
Bundesamt für Kultur auf Empfehlung der Kunst- sowie der Designkommission
zugesprochenen Preise werden im Namen der Eidgenossenschaft verliehen und
erhalten so für die persönliche Karriere der Kunstschaffenden ihr ganz besonderes
Gewicht.

Die Zentralisierung aller Förderungsmassnahmen bei der von der
Bundesverwaltung fernen Stiftung Pro Helvetia hingegen kann allein unter dem
Aspekt der systematischen Logik scheinbar begründet werden. Diese bringt in der
Praxis keine Verbesserung, birgt hingegen unnötige Gefahren und Unwägbarkeiten:

- Für die Kunst- und Designschaffenden ist es vital, dass die Fachkompetenz
dort angesiedelt ist, wo die operativen Entscheide getroffen werden: Die
beiden vom Bundesrat ernannten beratenden Fachkommissionen
(Eidgenössische Kunstkommission und Eidgenössische Designkommission)
sind basisnahe, mit Gedächtnis operierende und dynamische (auf acht Jahre
beschränkte Amtsdauer, alle zwei Jahre in neuer Zusammensetzung),
regional abgestützte Instrumente der Entscheidungsfindung. Das Bundesamt
für Kultur folgt ausnahmslos den Empfehlungen der Fachkommissionen und
setzt damit eine gute Tradition, die seit Gründung der Eidgenössischen
Kunstkommission im Jahr 1888 gilt, fort. Bei der Stiftung Pro Helvetia
hingegen wird es keine spezialisierten und regional verankerten
Fachkommissionen mehr geben, sondern lediglich eine aus höchstens 13
Mitgliedern zusammengesetzte Fachkommission, die für alle Kunstsparten
(Musik, Literatur, Theater, freie Kunst, Design, Tanz etc.) zuständig zu sein
hat. Die Eidgenössischen Kommissionen für Kunst/Architektur und für Design
verlieren ohne konkrete Aufgaben im Rahmen der Kunstförderung des Bundes
ihre Funktion.

- Verlust von organisatorischem Know-How, von personellen und finanziellen
Ressourcen: Die Stiftung Pro Helvetia muss sich das Know-how im Hinblick
auf die Organisation der Wettbewerbe erst einmal erarbeiten und personelle
Ressourcen bereitstellen, über die sie bisher nicht verfügte. Höchst unsicher
bleibt, ob einer gesetzlich verfügten Verschiebung von Aufgaben vom
Bundesamt für Kultur zur Stiftung Pro Helvetia im Rahmen des
Budgetprozesses des Bundes sämtliche finanziellen Mittel auch wirklich
nachfolgen würden. Es ist kaum anzunehmen, dass die Verabschiedung des
Kulturförderungsgesetzes eine Aufstockung der Kulturkredite des Bundes
nach sich ziehen wird; neue Aufgaben hingegen schon. Wenn in dieser
Situation im Bundesamt für Kultur bestehende Fördermassnahmen abgebaut
werden, ist nicht damit zu rechnen, dass diese bei der Stiftung Pro Helvetia
erneut entsprechend aufgebaut werden. In welcher Höhe finanzielle Mittel bei
einer Verschiebung von Fördermassnahmen dann tatsächlich vom Bundesamt
zu Pro Helvetia transferiert würden, bleibt offen. Auf jeden Fall flössen solche
Mittel letztlich in den grossen Topf der Stiftung, der je nach Situation geteilt
wird mit Projekten wie „Echo der Volksmusik“ oder „Game Culture“. Die
Kontinuität der vom Bundesamt für Kultur in den Bereichen Kunst/Architektur
und Design aufgebauten Förderung bliebe gänzlich ungewiss. Auch etliche
finanzielle Ressourcen, die weitere Bundesämter zu Gunsten der
Kunstförderung regelmässig für das Bundesamt für Kultur freimachen,
stünden nicht mehr zu Verfügung. Künftig werden Bundesrat, Parlament und
das die entsprechende Botschaft vorbereitende Bundesamt für Kultur allein
über die Zuteilung der Finanzen die operative Kunstförderung beeinflussen
können, sofern sie dies überhaupt noch wollen. Staatsferne besitzt zwei
Seiten: Ein komplettes Outsourcing der operativen Kulturförderung an eine
von der Bundesverwaltung externe Stiftung bedeutet auch, dass sich der Staat
in einem erheblichen Ausmasse aus seiner Verantwortung zurückzieht. Dies
hat bisher kein Kanton und keine Stadt getan; wir halten dafür, dass auch der
Bund seine Kulturförderung weiterhin als eine wichtige Aufgabe des Staates
selber und direkt zu verantworten und wahrzunehmen hat.

Die Eidgenössische Kunstkommission und die Eidgenössische Designkommission
sehen daher keine Notwendigkeit für einen Systemwechsel. Sie warnen vor den
absehbaren Verschlechterungen und den drohenden Kürzungen in der Praxis des
Bundes zur Förderung von Künstlerinnen und Künstlern, Architektinnen und
Architekten sowie Designerinnen und Designern.

„Die Aufgabenteilung Pro Helvetia – Bundesamt für Kultur/Eidgenössische Kunstkommission hat sich
laut Stichproben der Kunstschaffenden bewährt. Diese schätzen gerade den unterschiedlichen
Charakter der Fachgruppen: Bei der Pro Helvetia arbeiten festangestellte Fachleute, während die
Tätigkeit der Eidgenössischen Kunstkommission durch direkt aus der Praxis heraus rekrutierte und im
Turnus wechselnde Experten geprägt wird. Auf die Pro Helvetia kommt mit vielen neu zugeschobenen
Aufgaben ohnehin eine gewaltige Herausforderung zu. Da halte ich mich an die alte amerikanische
Lebensweisheit: If it isn’t broke, don’t fix it. Diesmal zugunsten von Eidgenössischer Kunstkommission
und Bundesamt für Kultur.“ (Peter Studer, Präsident des Schweizerischen Kunstvereins, in: Kunstbrief
3, 2009).

Die Mitglieder der Eidgenössischen Kunstkommission:
Marie-Antoinette Chiarenza, Künstlerin, Zürich
Peter Hubacher, Architekt, Herisau AR
Jean-Luc Manz, artiste, Lausanne
Hans Rudolf Reust, Kritiker & Dozent, Bern, Präsident
Hinrich Sachs, Künstler, Basel
Nadia Schneider, curatrice, Genève
Nika Spalinger, Künstlerin, Zürich
Noah Stolz, curatore, Locarno
Sarah Zürcher, curatrice, Fribourg / Londres

Die Expertin und die Experten für Architektur:
Geneviève Bonnard, architecte, Monthey VS
Carlos Martinez, Architekt, Widnau SG
Andreas Reuter, Architekt, Basel

Die Mitglieder der Eidgenössischen Designkommission:
Lionel Bovier, éditeur JRP¦Ringier, Zurich
Claudia Cattaneo, Kuratorin Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur
Annemarie Hürlimann, Ausstellungskuratorin und Kunsthistorikerin, Rüschlikon, ZH /
Berlin D
Renate Menzi, Leiterin Designsammlung, Museum für Gestaltung Zürich, Zürich
Patrick Reymond, architecte et designer, La Neuveville BE, président
Cornel Windlin, Grafiker und Typograf, Zürich
Erika Zelic, Textildesignerin, Zürich

Jill Scott, Präsidentin der Jury „sitemapping“, Zürich

Mai 2009

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«If it isn’t broke, don’t fix it.» – Évitons la centralisation inutile de la promotion de l’art et
du design au niveau fédéral!

Appel de la Commission fédérale des beaux-arts et de la Commission fédérale du
design

Le 5 juin 2009, le Conseil des États va délibérer sur la nouvelle loi sur l’encouragement
de la culture (LEC). La décision concernant l’article 10 LEC (Promotion de la relève)
influera de manière tout à fait essentielle sur l’évolution future de la promotion culturelle
menée par la Confédération dans les domaines des beaux-arts et du design.
Conformément à la décision déjà adoptée par le Conseil national, la promotion de la
relève sera dorénavant confiée à la Fondation Pro Helvetia. Conséquence prévisible:
une partie importante de la promotion des artistes et des designers, l’organisation des
Prix fédéraux des beaux-arts ‘Swiss Art Awards’ (prix, exposition, publication), des
Bourses fédérales de design (prix, exposition, publication) et des Prix fédéraux pour
espaces d’art passeraient de l’Office fédéral de la culture à la Fondation Pro Helvetia.

Actuellement, l’organisation et l’attribution des prix, ainsi que l’achat d’œuvres pour la
Collection d’art de la Confédération fonctionnent très bien sous la régie de l’Office
fédéral de la culture, et ils ont fait leurs preuves. Les mesures d’encouragement qui
sont déjà proposées par la Fondation Pro Helvetia, telles que les Cahiers d’artistes, sont
un gage d’enrichissement de la promotion. La répartition des compétences
décisionnelles évite tout abus. Elle permet une prise en compte différenciée des
besoins et de la position des créateurs et designers, ainsi que de la transmission de
leurs œuvres. La centralisation, même au sein d‘une fondation éloignée de
l’administration nationale, comporte toujours un risque de limitation et de
monopolisation, c’est-à-dire en fin de compte d’appauvrissement de la promotion de l’art
et du design.

Le fait de répartir les ressources financières entre plusieurs institutions ne les rend
pas moins sûres en termes financiers et politiques. Malgré les nombreuses mesures
d’économies adoptées par le passé, la Confédération n’a jusqu’à présent jamais dû se
résoudre à réduire de manière substantielle les mesures mises en œuvre de longue
date pour encourager l’art et le design.

Aujourd’hui, les actions proposées par l’Office fédéral de la culture, la Fondation Pro
Helvetia et le secteur privé pour encourager l’art et le design font déjà l’objet d’une
coordination judicieuse, rapide et sans paperasse inutile, comme le montre l’exemple
des ‘Swiss Art Awards’ à Bâle: la sélection de plus de 570 travaux de jeunes artistes et
architectes suisses à Bâle est organisée par l’Office fédéral de la culture, qui apporte
ses ressources financières et son personnel; elle est sous la responsabilité des
membres de la Commission fédérale indépendante des beaux-arts/de l’architecture, et
offre une plateforme pour la Bourse Kiefer-Hablitzel, le Prix Mobilière Young Art et le
prix de la Fondation Dr. Georg und Josi Guggenheim. Cette année, la Fondation Pro
Helvetia participera également aux Swiss Art Awards à travers la présentation d’une
nouvelle série de ses Cahiers d’artistes et l’organisation d’une manifestation.

Maintenir une partie substantielle de la promotion des créateurs au sein de l’Office
fédéral de la culture permet d’associer très tôt les artistes aux projets d’œuvres d’art
destinées aux bâtiments publics de la Confédération. Les questions liées à la
sécurité sociale et à l’assurance vieillesse des créateurs sont plus facilement prises
en compte par l’administration fédérale et par les instances politiques grâce aux
contacts directs et réguliers que les créateurs entretiennent avec l’Office fédéral de la
culture. Les mesures d’encouragement de l’Office fédéral de la culture, en particulier les
concours pour les Prix de l’art et du design, sont liées à la formation des artistes et
designers, et permettent à l’Office fédéral de la culture et à ses commissions d’entretenir
un dialogue permanent avec les universités d’art et de design. Les prix attribués
par l’Office fédéral de la culture sur recommandation de la Commission fédérale des
beaux-arts et du design sont remis au nom de la Confédération, ce qui leur confère
un poids très particulier pour la carrière personnelle des créateurs.

Par contre, la centralisation de toutes les mesures d’encouragement auprès de la
Fondation Pro Helvetia, qui est éloignée de l’administration fédérale, ne semble se
justifier que par une logique systématique. Toutefois, loin d’apporter des
améliorations, elle entraîne concrètement des risques et des impondérables inutiles:

– pour les créateurs et les designers, il est vital que les décisions opérationnelles
soient prises au sein des instances disposant des compétences techniques: les
deux commissions consultatives désignées par le Conseil fédéral (la Commission
fédérale des beaux-arts et la Commission fédérale du design) sont proches de la
base; elles constituent des instruments décisionnels dynamiques doués de
mémoire (mandat limité à huit ans, composition renouvelée tous les deux ans) et
ancrés dans le territoire. L’Office fédéral de la culture suit sans exception les
recommandations des Commissions spécialisées, dans le droit fil d’une tradition
établie depuis la création de la Commission fédérale des beaux-arts en 1888. Or,
la Fondation Pro Helvetia ne disposera plus de Commissions spécialisées au
niveau régional; elle ne sera constituée que d’une seule commission formée de
13 membres (max.), qui aura compétence dans tous les domaines artistiques
(musique, littérature, théâtre, beaux-arts, design, danse, etc.). Si elles sont
privées de missions concrètes pour l’encouragement de l’art au niveau fédéral,
les Commissions fédérales des beaux-arts/d’architecture et du design perdront
leur fonction.

– perte du savoir-faire en matière d’organisation, perte de personnel et de
ressources financières: la Fondation Pro Helvetia doit encore acquérir le savoir-
faire nécessaire pour l’organisation des concours, et elle doit mobiliser des
effectifs dont elle n’a jamais disposé. Quant à savoir si le transfert juridique des
missions de l’Office fédéral de la culture à la Fondation Pro Helvetia donnera lieu
à un transfert équivalent de ressources financières dans le cadre de la procédure
budgétaire fédérale, rien n’est moins sûr. Il est peu probable que l’adoption de la
Loi sur l’encouragement de la culture se traduise par un relèvement des crédits
que la Confédération alloue à la culture. Par contre, il y aura bien un transfert des
nouvelles missions. Si, dans ce contexte, on limite les mesures d’encouragement
au sein de l’Office fédéral de la culture, il y a fort à parier qu’elles ne seront pas
rétablies au sein de la Fondation Pro Helvetia. Quant à connaître le montant des
ressources financières qui seraient effectivement transférées de l’Office fédéral
de la culture à la Fondation Pro Helvetia, la question reste entière. Quoi qu’il en
soit, ces ressources tomberaient dans le grand chaudron de la Fondation, qui
contient aussi des projets tels qu’«Echo der Volksmusik» ou «Game Culture». La
continuité de la promotion réalisée par l’Office fédéral de la culture dans les
domaines art/architecture et design serait on ne peut plus incertaine. En outre,
les ressources financières régulièrement dégagées par les autres Offices
fédéraux en faveur de l’Office fédéral de la culture pour soutenir la promotion
culturelle ne seraient plus disponibles. À l’avenir, le Conseil fédéral, le Parlement
et l’Office fédéral de la culture, qui s’est attelé à la préparation du message y
relatif, seront les seuls organes qui pourront influer sur l’encouragement de l’art
par le biais de la répartition des ressources financières, si toutefois ils souhaitent
le faire. L’éloignement de l’État présente deux facettes: sous-traiter
complètement la promotion culturelle à une Fondation extérieure de
l’administration fédérale revient pour l’État à se défausser d’une grande partie de
ses responsabilités. Aucun Canton ni aucune ville ne l’avait fait jusqu’à présent;
nous demandons que la Confédération continue d’assumer directement ses
responsabilités en considérant la promotion culturelle comme une mission
importante de l’État.

Pour les raisons susmentionnées, la Commission fédérale des beaux-arts et la
Commission fédérale du design ne voient pas la nécessité de changer de système. Elles
mettent en garde contre la détérioration prévisible et les risques de réduction qu’une
telle mesure comporterait pour l’action de la Confédération en faveur des créateurs, des
architectes et des designers.

«La collaboration entre la Commission des beaux-arts et l’Office fédéral de la culture a fait ses preuves si
l’on en croit l’expérience des créateurs. Les nombreuses nouvelles tâches qui incomberaient à Pro
Helvetia constitueraient à ne pas en douter un énorme défi. Je m’en remets à la sagesse du proverbe
américain: If it isn’t broke, don’t fix it, pour le bien de la Commission fédérale des beaux-arts et de l’Office
fédéral de la culture.» (Peter Studer, Président de la Société suisse des Beaux-arts, in: Kunstbrief 3,
2009).

Membres de la Commission fédérale des beaux-arts:
Marie-Antoinette Chiarenza, artiste, Zurich
Peter Hubacher, architecte, Herisau AR
Jean-Luc Manz, artiste, Lausanne
Hans Rudolf Reust, critique d’art et chargé de cours, Berne, Président
Hinrich Sachs, artiste, Bâle
Nadia Schneider, curatrice, Genève
Nika Spalinger, artiste, Zurich
Noah Stolz, curateur, Locarno
Sarah Zürcher, curatrice, Fribourg / Londres GB

Experte et experts d’architecture:
Geneviève Bonnard, architecte, Monthey VS
Carlos Martinez, architecte, Widnau SG
Andreas Reuter, architecte, Bâle

Membres de la Commission fédérale du design:
Lionel Bovier, éditeur JRP¦Ringier, Zurich
Claudia Cattaneo, curatrice Gewerbemuseum Winterthur, Winterthour
Annemarie Hürlimann, curatrice d’expositions et historienne d’art, Rüschlikon ZH / Berlin
Renate Menzi, curatrice Designsammlung Museum für Gestaltung Zürich, Zurich
Patrick Reymond, architecte et designer, La Neuveville BE, Président
Cornel Windlin, graphiste et typographe, Zurich
Erika Zelic, designer de textiles, Zurich

Jill Scott, Présidente du jury „sitemapping“, Zurich

Mai, 2009

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“If it isn’t broke, don’t fix it!” – No ad un’inutile centralizzazione della Promozione dell’arte e
del design federale a livello federale!

Un appello della Commissione federale d’arte e della Commissione federale del
design

Il 5 giugno 2009, il Consiglio degli Stati delibererà in merito alla nuova Legge sulla
promozione della cultura (LPCu). La decisione sull’articolo 10 della LPCu (Promozione
delle nuove leve) influenzerà in maniera sostanziale l’evoluzione futura della promozione
della cultura intrapresa dalla Confederazione nei settori delle Belle arti e del Design.
Conformemente alla decisione già emanata dal Consiglio nazionale, la promozione delle
nuove leve dovrebbe ora diventare compito della Fondazione Pro Helvetia. Così facendo,
una parte rilevante della promozione di artiste, artisti e designer, come l’organizzazione
dei premi federali per l’arte Swiss Art Awards (premi, esposizione, pubblicazione) e per la
promozione del design (premi, esposizione, pubblicazione), nonché i premi federali per i
locali espositivi, passerebbero dall’Ufficio federale della cultura alla Fondazione Pro
Helvetia.

L’attuale organizzazione e l’assegnazione dei premi, come pure l’acquisto di opere per la
collezione federale, sono molto ben collaudati sotto la regia dell’Ufficio federale della
cultura e si sono sempre dimostrati efficaci nella pratica. Il fatto che già oggi la
Fondazione Pro Helvetia offra ulteriori promozioni culturali come i Cahiers d’artistes
rappresenta un arricchimento della promozione stessa. La suddivisione delle
competenze decisionali è una garanzia contro gli abusi e permette inoltre un approccio
differenziato alle esigenze e alle posizioni degli artisti e dei designer, come pure alla
mediazione delle loro opere. La centralizzazione comporta sempre il rischio di una
limitazione, di una monopolizzazione e quindi di un impoverimento della promozione
dell’arte e del design, anche quando essa si concentra nelle mani di una Fondazione
separata dall’Amministrazione federale.

Le risorse finanziarie distribuite su diverse istituzioni non perdono in alcun modo di
sicurezza, né nella sfera finanziaria, né in quella politica. Nonostante i ripetuti tagli del
passato, ad oggi la Confederazione non ha mai dovuto ricorrere a limitazioni sostanziali
delle misure in favore della promozione dell’arte e del design, rese operative ormai da
lungo tempo.

Già oggi è possibile attuare velocemente e senza troppa burocrazia una coordinazione
razionale delle misure che l’Ufficio federale della cultura, la Fondazione Pro Helvetia e i
privati mettono a disposizione, come dimostrano gli Swiss Art Awards a Basilea: la
selezione tra oltre 570 opzioni di giovani artisti e architetti svizzeri a Basilea, organizzata
dall’Ufficio federale della cultura con le sue risorse umane e finanziarie e portata avanti dai
membri della Commissione federale d’arte/architettura indipendente, funge da piattaforma
sia per il premio Kiefer-Habitzel , sia per il Prix Mobilière Young Art, sia per il Premio della
Fondazione Dr. Georg e Josi Guggenheim. Quest’anno, anche la Fondazione Pro Helvetia
parteciperà come ospite agli Swiss Art Awards con la presentazione della sua nuova serie
di Cahiers d’Artistes e con un suo evento speciale.

Conservare una parte sostanziale della promozione degli artisti in seno all’Ufficio federale
della cultura permette di coinvolgere molto precocemente artiste ed artisti in progetti
attinenti l’arte negli edifici pubblici della Confederazione. Tematiche come
l’assicurazione sociale e l’assicurazione per la vecchiaia anche per gli artisti trovano
più facilmente ascolto a livello di Amministrazione federale e presso le istanze politiche,
grazie al contatto diretto e regolare degli artisti con l’Ufficio federale della cultura. Le
misure di promozione dell’Ufficio federale della cultura, e in particolar modo i concorsi
relativi ai premi per l’arte, risp. per il design, si agganciano alla formazione delle artiste e
degli artisti e designer e consentono all’Ufficio federale e alle sue commissioni di restare
costantemente in dialogo con le Scuole superiori d’arte e design. I premi attribuiti
dall’Ufficio federale della cultura su segnalazione della Commissione d’arte e del design
vengono assegnati in nome della Confederazione, assumendo così una rilevanza
assolutamente unica per la carriera personale dell’artista.

La centralizzazione delle misure di promozione in seno alla Fondazione Pro Helvetia,
organismo separato dall’Amministrazione federale, viceversa, può essere apparentemente
motivata solo per l’aspetto della logica sistematica. Questa, tuttavia, non apporta alcun
miglioramento nella pratica, ma al contrario nasconde rischi inutili e aspetti imponderabili:

- per quanti si occupano di arte e di design è di vitale importanza che la competenza
specialistica risieda laddove si prendono le decisioni operative: ambedue le
commissioni consultive di esperti nominate dal Consiglio federale (la Commissione
federale d’arte e la Commissione federale del design) sono strumenti decisionali
vicini alla base, che operano con continuità, sono dinamici (durata della nomina
limitata a otto anni, con una nuova composizione ogni due anni) e trovano sostegno
a livello regionale. L’Ufficio federale della cultura segue senza eccezioni le
raccomandazioni delle commissioni di esperti, continuando così una tradizione che
prosegue da quando, nel 1888, è stata fondata la Commissione federale d’arte. La
Fondazione Pro Helvetia non avrà invece alcuna commissione di esperti
specializzata o ancorata alla regione, bensì soltanto una sola commissione
composta di 13 membri (max.), che dovrà occuparsi di tutte le discipline artistiche
(musica, letteratura, teatro, arte libera, design, danza, ecc.) Le commissioni federali
per l’arte /architettura e per il design, senza compiti concreti entro la promozione
federale dell’arte, perdono così la loro funzione.

- perdita di know-how organizzativo, di risorse umane e finanziarie: la Fondazione
Pro Helvetia dovrà acquisire il know-how relativo all’organizzazione dei concorsi e
organizzare poi risorse umane che finora non ha avuto a disposizione. Risulta
tuttora incerto se, nel caso di un trasferimento dei compiti, deciso per legge,
dall’Ufficio federale della cultura alla Fondazione Pro Helvetia nel quadro del
processo di budget della Confederazione, seguirebbero realmente in parallelo
anche tutti i mezzi finanziari. Non si può dare per scontato, inoltre, che
l’approvazione della Legge sulla promozione della cultura permetta di accrescere i
crediti della Confederazione destinati alla cultura; mentre è invece certo che
aumenteranno i compiti. Se, in questa situazione, all’Ufficio federale della cultura
vengono smantellate le esistenti misure per la promozione non si creda che queste
verranno poi nuovamente allestite nella stessa misura presso la Fondazione Pro
Helvetia. Non è ancora del tutto chiara l’entità dei mezzi finanziari che verrebbero
effettivamente trasferiti dall’Ufficio federale della cultura alla Fondazione Pro
Helvetia nel caso di un trasferimento delle misure di promozione. In ogni caso, tutti
questi mezzi confluirebbero in definitiva nel grande calderone della Fondazione,
che vi attinge separatamente, secondo la situazione, per progetti come “Eco della
musica popolare” o “Game Culture”. La continuità della promozione realizzata
dall’Ufficio federale della cultura nei settori dell’arte/architettura e del design resta
completamente incerta. Anche le svariate risorse finanziarie, che altri uffici federali
stanziano regolarmente in favore della promozione culturale per l’Ufficio federale
della cultura, non sarebbero più disponibili. In futuro, il Consiglio federale, il
Parlamento e l’Ufficio federale della cultura che prepara il relativo messaggio,
potrebbero avere voce in capitolo sulla promozione operativa dell’arte solo in merito
all’attribuzione delle finanze, sempre che questo sia ancora di loro interesse. La
separazione dallo Stato presenta un retro della medaglia: un outsourcing
completo della promozione operativa della cultura a una fondazione esterna
all’Amministrazione federale significa altresì che lo Stato si ritira in misura
considerevole dalla sua responsabilità. Nessun Cantone e nessuna città hanno mai
agito così fino ad oggi; riteniamo che anche la Confederazione debba continuare a
farsi carico e ad adempiere personalmente e direttamente alla promozione culturale
come a un importante compito dello Stato.

La Commissione federale d ‘arte e la Commissione federale del design non vedono
pertanto alcuna necessità di cambiare sistema. Anzi, mettono in guardia sul prevedibile
peggioramento e sui tagli che si profilano nella pratica della promozione di artiste, artisti,
architetti e designer da parte della Confederazione.

“La collaborazione tra Commissione d’arte e Ufficio federale della cultura è ben collaudata, a quanto risulta
da sondaggi casuali presso gli artisti. La Pro Helvetia si trova senz’altro di fronte a una gigantesca sfida con i
numerosi compiti nuovi che le vengono trasferiti. Per questo mi attengo all’antica massima americana: If it
isn’t broke, don’t fix it. Questa volta in favore della Commissione federale d’arte e dell’Ufficio federale della
cultura”. (Peter Studer, Presidente dell’Associazione svizzera degli artisti, in: Kunstbrief 3, 2009).

Membri della Commissione federale d’arte:
Marie-Antoinette Chiarenza, artista, Zurigo
Peter Hubacher, architetto, Herisau AR
Jean-Luc Manz, artista, Losanna
Hans Rudolf Reust, critico d’arte e docente, Berna, Presidente
Hinrich Sachs, artista, Basilea
Nadia Schneider, curatrice, Ginevra
Nika Spalinger, artista, Zurigo
Noah Stolz, curatore, Locarno
Sarah Zürcher, curatrice, Friborgo / Londra GB

Esperti ed esperte di architettura:
Geneviève Bonnard, architetto, Monthey VS
Carlos Martinez, architetto, Widnau SG
Andreas Reuter, architetto, Basilea

Membri della Commissione federale del design:
Lionel Bovier, editore JRP¦Ringier, Zurigo
Claudia Cattaneo, curatrice Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur
Annemarie Hürlimann, curatrice d’esposizioni e storica dell’arte, Rüschlikon ZH / Berlino D
Renate Menzi, curatrice Designsammlung, Museum für Gestaltung Zürich, Zurigo
Patrick Reymond, architetto e designer, La Neuveville BE, Presidente
Cornel Windlin, grafico e typografo, Zurigo
Erika Zelic, designer tessile, Zurigo

Jill Scott, Presidente del jury “sitemapping”, Zurigo

Maggio, 2009

Diskussionsforum_neue Förderpraxis f. Kunsträume BAK

Die Nachfolge der «Jahressubventionen» des BAK heisst neu «Eidg. Preise für Kunsträume».

Offoff trifft sich am Mittwoch, 29. April ( 13:00 – 14:00 Uhr, im „Atelier Vermittlung“ des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich.) mit Mitgliedern der Eidgenössischen Kunstkommission zu  einem informellen Gespräch  über die Ziele der neuen Regelung und die Kriterien der Jurierung.

Im Folgenden  finden Sie das Reglement der «Eidg. Preise für Kunsträume»  sowie Statements von einzelnen KunstraumbetreiberInnen.

Alle Interessierten sind hiermit herzlich aufgerufen, sich in den Kommentarspalten dieses Eintrages zu äussern…

++++++++

Eidgenössische Preise für Kunsträume – Reglement 2009

Das Bundesamt für Kultur vergibt jährlich 15 Preise an Institutionen und wiederkehrende Veranstaltungen, die sich der Vermittlung der Gegenwartskunst oder –architektur widmen.

Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind Ausstellungsräume für Kunst und Architektur sowie wiederkehrende Veranstaltungen und kuratorische Initiativen in der Schweiz.
Nach dreimaliger Verleihung des Preises in Folge sind die Institutionen für ein Jahr vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Kriterien
Das BAK vergibt die 15 Preise an diejenigen Institutionen, die sich durch den innovativen Charakter, die Besonderheit und Qualität ihres kuratorischen Ansatzes und seiner praktischen Umsetzung innerhalb der Schweizer Institutionenlandschaft besonders herausheben und eine gesamtschweizerische Ausstrahlung entwickeln. Die Eidgenössische Kunstkommission bildet die Jury. Sie juriert die Eingaben in einem vergleichenden Verfahren.

Preise
Es werden jährlich maximal 6 Preise à 5’000 CHF an junge Institutionen, die seit max. 4 Jahren existieren, sowie 9 Preise à 20’000 CHF an etabliertere Institutionen vergeben.

Eingabedossier
Die Bewerbungsunterlagen müssen folgende Angaben enthalten:
1. Anmeldedaten: Name der Institution, Adresse, Kontaktperson, Email-Adresse, Telefonnummer;
2. Eckdaten zur Institution: Trägerschaft; Anzahl MitarbeiterInnen; Ausstellungsfläche;
3. Budget zum aktuellen Jahr: Mietkosten; Kosten Infrastruktur und Personal; Budget für Projektrealisierungen (Ausstellungen, Kataloge, Rahmenveranstaltungen u.ä.);

4. finanzielle Unterstützung durch die öffentliche Hand und durch Private im aktuellen Jahr;

5. Programm des vergangenen und des aktuellen Jahres (max. 4 S.)

6. einen Text (max. 3 S.), in dem Sie folgende Fragen beantworten:
a) Wie sehen Sie die Positionierung Ihrer Institution in Ihrem Bereich innerhalb der Schweizer Institutionenlandschaft?
b) Wo liegt das Besondere, Innovative Ihres kuratorischen Ansatzes?
c) In welcher Ausstellung/Veranstaltung des vergangenen Jahrs ist Ihnen Ihrer Meinung nach die
Umsetzung am besten gelungen und weshalb?
d) Wie möchten Sie Ihren kuratorischen Ansatz im kommenden Programm weiter entwickeln?
7. Fakultativ können Sie uns eine Publikation, die 6.c) unterstützt, per Post schicken an: Bundesamt für Kultur, Dienst Kunst, Eidg. Preise für Kunsträume, Hallwylstr. 15, 3003 Bern.

Termine 2009
Das Eingabedossier muss als PDF-Datei (max. 2 Mb) bis spätestens 30. Juni 2009 an folgende Adresse gemailt werden: swissart@bak.admin.ch
Sie erhalten innerhalb von fünf Arbeitstagen eine Bestätigung Ihrer Eingabe.
Die Eidgenössische Kunstkommission wird die Eingaben z.Hd. des BAK bis Mitte August jurieren und einen Jurybericht verfassen.
Die Preise werden im September 2009 ausbezahlt.

website: http://www.bak.admin.ch/bak/themen/kulturfoerderung/00456/00457/02246/index.html?lang=de

francais: http://www.bak.admin.ch/bak/themen/kulturfoerderung/00456/00457/02246/index.html?lang=fr

Tweakfest 09

tweakfest09

Am 24. und 25.  April 2009 steigt das dritte tweakfest – digital culture & lifestyle festival in Zürich

The borders between reality and virtuality are becoming ever more permeable, and because of new connection elements, in many aspects these worlds are beginning to merge. These interfaces and the interaction between people and machines, continues to gain in relevance. As cyberspace continues to develop in the form of improved 3D worlds and with both new digital tools and ways of interacting and controlling physical objects, a new era in the digital age has begun. Products providing these new interfaces are successful, as demonstrated by the iPhone. Products are available which transport virtual content to real worlds as are products which register information about physical activities, make an assessment and connect to virtual communities.

These developments and services are on the advance. They connect to the future “Internet of Things” which links the real world with the virtual world via sensors and interfaces. This changes the perception approach and social behavior of the digital community. And last but not least, it will cause the introduction of a flood of new business models and offerings.

tweakfest 09 will concentrate on the interfaces which emerge out of the linking of physical objects (intelligent products) and subjects (people) and highlights the resulting new opportunities.

more info -> www.tweakfest.ch

DWKRNRF@ Lokal-int

pa230238

 

Monsignore Dies presents:

>der welt kleinstes rock`n`roll festival<

15.04.09 -19.04.09 @ LOKAL-INT

15.4 greed //16.4 lovejoys //17.4 animal boys //18.4 hund und schwein //19.4 treekillaz

djs: cornbread // caprese // monsignore dies

 
pa220227

www.lokal-int.ch

Swiss Exhibition Award

Der Swiss Exhibition Award soll die beste Ausstellung für zeitgenössische Schweizer Kunst eines Jahres auszeichnen und wird gemeinsam von der Julius Bär Stiftung und dem Bundesamt für Kultur verliehen. Sinnvoll oder nicht? Selber überzeugen:

Do 2. April 2009 ab 18.30 im Schiffbau, Halle 1, Schiffbaustrasse 4, 8005 Zürich

Be Community!

Schweizer Online Communities, Bewegungen und Projekte zu Gast im Dock18 von April bis Juli. In 7 Sendungen mit akuten News, Präsentationen, Interviews, Remote Konzerten, übertragbaren Performances und Apero wird das virtuelle Sein vorgestellt. Be community! soll eine kritische und unterhaltsame Reflektion der Schweizer Communitylandschaft darstellen. Die Veranstaltungen sind ein Treffpunkt für Bewohnerinnen von Medienkulturen, Entwickler, Benutzer, Autoren, Darsteller und Künstler.

Über den Kunstbegriff in Online Communities!

Kommt bloss nicht in die Künsträume! Bleibt zu Hause oder hängt weiter auf den Strassen oder Datenautobahnen herum, die ihr mit eurem Gestankt bevölkert! Wir wollen keine Museumskunst, wir wollen authentische Beiträge aus gescheiterten und erfolgreichen Leben. Wir suchen nicht nach abstrakten Momenten sondern nach virtuellen Lebensabschnitten. Gesucht ist die totale Virtualität in der Kunst und im Leben sowieso.

Mögliche Beiträge per E-Mail an dock18ATrotefabrik.ch

Informationsveranstaltung: Samstag 11.April 14-18 Uhr

Ihr Mario Purkathofer

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