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	<title>OFFOFFBlog &#187; art</title>
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		<title>Z(orten) &#8211; Ort für spezifische Kunstprojekte</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 11:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lokal.int</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Z(orten)]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://offoff.ch/blog/wp-content/uploads/2010/07/zorten_stallgeruest.jpg"><img src="http://offoff.ch/blog/wp-content/uploads/2010/07/zorten_stallgeruest.jpg" alt="" title="zorten_stallgeruest" width="378" height="283" class="alignnone size-full wp-image-1020" /></a></p>
<p>Im Rahmen von Z(orten) werden 37 KünstlerInnen über die Sommermonate in Zorten GR ortsspezifische Kunstprojekte realisieren. Das Projekt wird sich mit verschiedenen Anlässen einem breiten Publikum öffnen. Was passiert wenn sich junge Kunstschaffende, abseits ihrem täglichen, meist städtischen Leben,&#160;[&#8230;]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://offoff.ch/blog/wp-content/uploads/2010/07/zorten_stallgeruest.jpg"><img src="http://offoff.ch/blog/wp-content/uploads/2010/07/zorten_stallgeruest.jpg" alt="" title="zorten_stallgeruest" width="378" height="283" class="alignnone size-full wp-image-1020" /></a></p>
<p>Im Rahmen von Z(orten) werden 37 KünstlerInnen über die Sommermonate in Zorten GR ortsspezifische Kunstprojekte realisieren. Das Projekt wird sich mit verschiedenen Anlässen einem breiten Publikum öffnen. Was passiert wenn sich junge Kunstschaffende, abseits ihrem täglichen, meist städtischen Leben, in einer renovierten Scheune mitten in einem kleinen Dorf, umgeben von Bergen, Bauernhöfen und grünen Wiesen, treffen? Das Zusammenleben, Ansprüche an die Notwendigkeit einer individuellen Kunstausübung und das Bedürfnis, Kunstwerke in einer definierten Zeit herzustellen, können beides – Chaos oder Magie – erzeugen. Das Experiment erhofft sich nicht nur Erfolg in den Ergebnissen der Kunstwerke, sondern auch im Dialog während der Entstehungszeit, an öffentlichen Anlässen und im Kontakt mit der Bevölkerung. Als Basisstation dient den während unterschiedlichen Zeitspannen anwesenden KünstlerInnen eine mitten im Dorf stehende, umfunktionierte Scheune mitsamt vier Hektaren steilem Land. Das gut 300-jährige Gebäude wurde während den letzten drei Jahren von Toni Parpan und vielen der teilnehmenden KünstlerInnen respektvoll und ambitiös zu einem einzigartigen Wohn- und Atelierbau umgestaltet. Dieser bietet nun Raum und gibt Anlass für die kommenden Projekte.<br />
Z(orten) baut auf den Fähigkeiten und Ressourcen der eingeladenen KünstlerInnen, ihren Haltungen als Menschen, Gestalter und Vermittler, sowie deren Zusammenspiel auf. Die Breite der vor Ort entstehenden, individuellen künstlerischen Arbeiten mit sozialen, historischen oder inhaltlichen Bezügen zum Ort, wird Z(orten) ausmachen. Die projektierten Arbeiten beschäftigen sich mit Zorten als Ort der Geschichte, der Mythen, der Musik, als Forschungslabor oder Landschaftsbild oder nehmen Zorten zum Anlass philosophischer Höhenwanderungen. Die von Installation, Skulptur, Klang, Event über Malerei, Druck, Fotografie, Aktion und allem dazwischen reichenden Arbeiten, schaffen durch Überschneidungen, Konfrontationen und Verknüpfungen ein komplexes Gefüge. Z(orten) produziert und vermittelt, verbindet, verknüpft und hinterlässt Spuren.</p>
<p><a href="http://www.zortenGR.wordpress.com">www.zortenGR.wordpress.com</a><br />
Z(orten), Voa Stretscha 2, 7082 VAZ/OBERVAZ</p>
<p>Kunstschaffende<br />
Benjamin Badock / 1974, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) (D) / lebt und arbeitet in Braunsschweig (D) / www.boesermann.org<br />
Anna-Lina Balke / 1983, Riken AG / lebt und arbeitet in Zürich<br />
Claudia Berg / 1980, Zürich / lebt und arbeitet in Lissabon, Portugal<br />
David Berweger / 1982, Rheinau ZH / lebt und arbeitet in Basel und Schaffhausen / www.davidberweger.ch<br />
Anina Burkhalter / 1979, Zug / lebt und arbeitet in Luzern<br />
Jonas Etter / 1981, Bern / lebt und arbeitet in Zürich und Luzern / www.jonasetter.ch<br />
Myriam Gämperli / 1982 / lebt und arbeitet in Zürich / www.mizzo.ch<br />
Désirée Good / 1982 / lebt und arbeitet in Zürich / www.desireegood.ch<br />
Sabine Haerri / geboren am 9. Juli auf einem Flug nach Stockholm / lebt und arbeitet manchmal auf der Erde<br />
Peter Hauser / 1981, Glarus / lebt und arbeitet in Zürich / www.phuckphotography.ch<br />
Kaspar Hochuli / 1984, Bern / lebt und arbeitet in Bern<br />
Sophie Hofer / 1981 / lebt und arbeitet in Biel und Zürich / www.museumbözingen.ch<br />
Imre Hofmann / 1972, Stuttgart / lebt und arbeitet in Zürich / www.elechos.ch / hirnblut.elechos.ch<br />
Sonja Huber / 1778, lebt und arbeitet in Rapperswil ZH<br />
Manuel Kämpfer / 1984, Bern / lebt und arbeitet in Bern und Zorten<br />
Ingrid Käser / 1976, Schlieren ZH / lebt und arbeitet in Zürich / www.ingridkaeser.net<br />
Angela Kaufmann / 1985, Luzern / lebt in Richterswil<br />
Jesaias Kobelt / 1983, Glarus / lebt und arbeitet in Winterthur<br />
Moses Kobelt / 1981, Glarus / lebt und arbeitet in Luzern<br />
Michelle Kohler / 1981, Chicago / lebt und arbeitet in Luzern, Emmenbrücke und andernorts<br />
Nina Langosch / 1980, Tettnang (D) / lebt und arbeitet in Zürich<br />
Irena Meier / 1981, Laufen BL / lebt und arbeitet in Luzern<br />
Ursina Luzia Meier / 1984, Titterten BL/ lebt und arbeitet in Bern<br />
Mariann Oppliger / 1982, Bern  / lebt in Bern und arbeitet vielerorts / www.dasbalkon.ch / www.dasdach.wordpress.com<br />
Ernst Oppliger / 1950, Bern / lebt und arbeitet in Meikirch BE / www.ernst-oppliger.ch<br />
Prisca Parpan / 1975, Chur / lebt und arbeitet in Basel<br />
Toni Parpan / 1979, Chur / lebt und arbeitet in Zorten und Bern<br />
Juliana Irene Smith / 1977, San Francisco / lebt und arbeitet zur Zeit in Ramallah, Palästina / www.julianairenesmith.com / www.smith-bayat-documentary-film.blogspot.com<br />
Judith Steiner / 1979, Schwyz / lebt und arbeitet in Luzern<br />
Miriam Sturzenegger/ 1983, Bern / lebt und arbeitet in Luzern<br />
Thomas Walpen / 1980, Naters / lebt und arbeitet in Zürich<br />
Andrin Winteler / 1986, Arlesheim BL / lebt und arbeitet in Schaffhausen und Zürich / www.andrinwinteler.ch<br />
Karen Winzer / 1976, Salzgitter (D) / lebt und arbeitet in Berlin und Kassel / www.karenwinzer.de<br />
Amayi Wittmer / 1984, Luzern / lebt und arbeitet in Luzern<br />
Kaspar Wyss / 1983 / lebt und arbeitet in Luzern<br />
Petra Zumbach / 1982, St. Gallen / lebt und arbeitet in Zürich / www.petrazumbach.ch</p>
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		<title>i am an angel with out air</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 09:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lokal.int</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bern]]></category>
		<category><![CDATA[HEAD workmaster]]></category>
		<category><![CDATA[marks blond project]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://offoff.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/n126492690714414_9151.jpg"><img src="http://offoff.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/n126492690714414_9151.jpg" alt="" title="n126492690714414_9151" width="200" height="182" class="alignnone size-full wp-image-1017" /></a><br />
HEAD workmaster (genève) avec la participation de pauline guiffard, sandrine exhenry, pekka ruuska, jung-un jang, vianney fivel, angèle laissue, woong-yong kim, yuan-li, mauricio leon, mickael lianza, paola carbone, marks blond, neue galerie and guests<br />
• grand opening 17.06.2010&#160;[&#8230;]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://offoff.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/n126492690714414_9151.jpg"><img src="http://offoff.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/n126492690714414_9151.jpg" alt="" title="n126492690714414_9151" width="200" height="182" class="alignnone size-full wp-image-1017" /></a><br />
HEAD workmaster (genève) avec la participation de pauline guiffard, sandrine exhenry, pekka ruuska, jung-un jang, vianney fivel, angèle laissue, woong-yong kim, yuan-li, mauricio leon, mickael lianza, paola carbone, marks blond, neue galerie and guests<br />
• grand opening 17.06.2010 19h<br />
• festival 17.06. – 20.06.20210 openings chaque jour 19h</p>
<p>HEAD</p>
<p>animal city<br />
air conditioner<br />
aéro club<br />
after capitalism<br />
against control<br />
alternative condition<br />
artificial cloud<br />
auto clean<br />
appartement code<br />
add carbon<br />
a citizen<br />
american chalet<br />
a crash<br />
authority c<br />
a clown<br />
african clock<br />
a coffee</p>
<p>&#8230;Ce qui se dessine comme une mise en péril fait toutefois naître une nouvelle tâche pour l’art et l’artiste : en effet, l’art peut être le seul et unique domaine de l’existence où il est encore possible de transformer le monde et le réaménager à partir de son libre-arbitre individuel, pour motiver l’humain en tant que force agissante et, par là, donner, encore et toujours, un sens et stimuler les sens. Dès lors, il apparaît que l’art deviendra de plus en plus un préalable incontournable à la destinée humaine. Les alternatives à l’activité humaine se situent au niveau de la pensée entre programme et fantaisie, au niveau du ressenti entre vécu et intériorisation et au niveau de l’action entre l’automatisation et la création sans limites ni contraintes.</p>
<p>Si tel est le cas, alors l’art devrait peu à peu quitter sa place en marge de la société pour se positionner au cœur des sociétés: dans l’instruction comme dans la production ou dans les domaines sociaux, etc. Car s’il est vrai que, d’un côté, l’artiste se sent impuissant face au peu de cas qui est fait de son oeuvre, d’un autre côté, il apparaît toujours plus évident que la société ne parvient plus à résoudre sans l’aide de l’art les problèmes qu’elle auto-génère en science, en économie et en politique.</p>
<p>Alors qu’arriverait-il si les artistes se voyaient et s’engageaient à nouveau comme des &#8220;exemples&#8221; pour le monde de l’économie, de la politique et de l’instruction à l’égard du simple mortel? Ils n’auraient pas à dire ce qui a un sens ou pas, ils se contenteraient de montrer comment il est possible pour un simple individu d’activer ce qui a un sens à l’aide des sens.</p>
<p>Donnerstag, 17. Juni 2010 um 19:00</p>
<p>Marks Blond Project R.f.z.K.<br />
Bern</p>
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		<title>Freiheit, Luxus, Ornament</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 08:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lokal.int</dc:creator>
				<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[music]]></category>
		<category><![CDATA[Biel]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Brothers]]></category>
		<category><![CDATA[Domenico Billari]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://offoff.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/Einladung-lokal_int.jpg"><img src="http://offoff.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/Einladung-lokal_int-300x224.jpg" alt="" title="Einladung lokal_int" width="300" height="224" class="alignnone size-medium wp-image-1012" /></a><br />
Eine Abwesenheitsinszenierung von Sarah Burger. Die Konstruktion eines souveränen Ausschlusses und die daraus folgende  Einsamkeit.<br />
Donnerstag 10. Juni 2010 ab 18.00 uhr</p>
<p>And more: 17.06.10 Romy Rüegger, Zürich<br />
<a href="http://www.farfar.ch/">http://www.farfar.ch/</a></p>
<p>ADB Interventionen rund ums Lokal mit Simone&#160;[&#8230;]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://offoff.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/Einladung-lokal_int.jpg"><img src="http://offoff.ch/blog/wp-content/uploads/2010/06/Einladung-lokal_int-300x224.jpg" alt="" title="Einladung lokal_int" width="300" height="224" class="alignnone size-medium wp-image-1012" /></a><br />
Eine Abwesenheitsinszenierung von Sarah Burger. Die Konstruktion eines souveränen Ausschlusses und die daraus folgende  Einsamkeit.<br />
Donnerstag 10. Juni 2010 ab 18.00 uhr</p>
<p>And more: 17.06.10 Romy Rüegger, Zürich<br />
<a href="http://www.farfar.ch/">http://www.farfar.ch/</a></p>
<p>ADB Interventionen rund ums Lokal mit Simone Zaugg und Muriel Baumgartner<br />
<a href="http://www.amicidiborgo.com/de/interventions.htm">http://www.amicidiborgo.com/de/interventions.htm</a><br />
Die Arbeiten sind noch bis zum 27.06.10 vor Ort<br />
27.06.10 / 15h Finissage mit Performance von Domenico Billari<br />
<a href="http://www.simonezaugg.net">www.simonezaugg.net</a> / <a href="http://www.murielbaumgartner.ch">www.murielbaumgartner.ch</a><br />
Presse: <a href="http://www.lokal-int.ch//files/press/2010_05_26_BielerTagblatt.pdf">http://www.lokal-int.ch//files/press/2010_05_26_BielerTagblatt.pdf</a></p>
<p>Festival d’adieu:<br />
24.06.10 7xy, Quynh Dong Vietnam Pop Orchestra<br />
25.06.10 Roy and the devils motorcycle, Get on jolly, Strøm, Adabsurdum<br />
26.06.10 Danter (Silberfrankmatzbeni), The monsignores,  Dead Brothers<br />
27.06.10 ADB- Performance</p>
<p>featuring: MILK &#038; WODKA BAR<br />
(wärend des Festivals: Gratis Zeltplatz für Auswärtige)</p>
<p><a href="http://map.search.ch/d/ze0zjgxmj" target="_blank">Lokal.int – Aarbergstrasse 84 – 2501  Biel-Bienne</a><br />
<a href="http://www.lokal-int.ch/" target="_blank">http://www.lokal-int.ch/</a></p>
<p>NEW FÄSTING EDITION OUT by Herbert Weber:<br />
<a href="http://edition-fasting-plockare.ch/de/standard/#5341">http://edition-fasting-plockare.ch/de/standard/#5341</a></p>
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		<title>Mein Vergiss Nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 05:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lokal.int</dc:creator>
				<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[DIENSTGEBÄUDE]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Jeder Mensch hinterlässt Spuren. Täglich, stetig, immer. Die Krümel auf dem Küchentischzum Beispiel. Klein und unbedeutend und vergangen, bevor man sie richtig wahrgenommenhat. Dann gibt es die Spuren im grösseren Kontext. Das Wasser, das man verbraucht, der Müll den man&#160;[&#8230;]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Mensch hinterlässt Spuren. Täglich, stetig, immer. Die Krümel auf dem Küchentischzum Beispiel. Klein und unbedeutend und vergangen, bevor man sie richtig wahrgenommenhat. Dann gibt es die Spuren im grösseren Kontext. Das Wasser, das man verbraucht, der Müll den man produziert – Spuren, die wenig vom Individuum erzählen. Erst ihre Summe,verursacht von vielen Einzelnen, macht ihr Ausmass spürbar. Zwischen diesen minimalenund globalen Spuren stehen die, die jeden Menschen individuell betreffen. Vergangenes undErinnerungen, die sich in unser Unterbewusstsein gebrannt haben, Erfahrungen, aus denen wir Rückschlüsse gezogen haben, Traditionen, Lehren und Gewohnheiten, die an unsweitergegeben wurden und so unsere täglichen Handlungen, unser ganzes Leben beeinflussen und steuern. Durch Worte, Taten und deren Wirkungen hinterlässt jederEinzelne wiederum Spuren in seinem Umfeld. Sie sind Zeugen unserer Existenz. DieSpuren, die wir hinterlassen und die Spuren, mit denen wir umgehen oder auch umgehen müssen, bestimmen uns, charakterisieren uns, geben uns ein Stück Identität. Darüber werden wir wahrgenommen und nehmen selbst wahr. So wie Spuren aber unsere Existenz bezeugen, so auch unsere Vergänglichkeit. Sie verlieren sich, verwaschen, verschwinden. Ein Mensch existiert nur solange wie die Spuren, die er hinterlässt. In der Ausstellung „Mein Vergiss nicht“ im Dienstgebäude Zürich zeigen acht Positionen in aktuellen, teils neu entstandenen Arbeiten verschiedene Herangehensweisen an das Thema Spuren. Ana Strika (*1981) thematisiert in ihrer grossformatigen Zeichnung die Auflösung der<br />
Erinnerungen in fragmentarische Bestandsaufnahmen, die sich wiederum zu einem neuen Ganzen fügen, während in Stefan Inauens (*1976) Airbrush-Zeichnungen das Gesehene verblasst, unscharf und grau wird, wie die Erinnerungen selbst. Die Arbeit von Jonas Etter (*1981) spiegelt den Aspekt der Zeit, der das vermeintlich Beständige zerfliessen lässt. Petra Elena Köhle &#038; Nicolas Vermot Petit-Outhenin (beide *1977) versuchen das Leben eines Unbekannten anhand von Fragmenten zu rekonstruieren. In der ausgestellten Videoarbeit folgen sie verschiedensten Spuren bis nach Griechenland, die Möglichkeit des Scheiterns immer vor Augen. Das, was beständig bleibt, weitergegeben wird oder sich verliert, befragt Lena Maria Thüring (*1981) in ihrer neuesten Arbeit und deckt so auf, in wie weit die Generation unserer Grosseltern Spuren in unser heutiges Leben zu tragen vermag. In der Videoinstallation von Karen Packebusch (*1981) kommt auch der Betrachter ins Spiel. Es scheint, als hinterliesse er Spuren an der dargestellten Person. Das Nicht-Vergessen-Können verschiedener, meist unangenehmer Ereignisse gerät hier ebenso ins Blickfeld wie in der Arbeit von Joëlle Allet (*1980), welche zeigt, dass Erinnerungen nicht immer verschwimmen, nicht einfach wegwaschbar sind. Sie bleiben umso präsenter, je mehr man versucht sie zu verdrängen, und sie prägen unsere Identität. „Mein Vergiss Nicht“ beschreibt gleichermassen eine Brüchigkeit, die fern ist von dem, was man zunächst hinter dem nostalgisch anmutenden Titel vermuten möchte. So auch in der Installation von Damian Jurt (*1978), die das Thema der Überwachung, das Hinterlassen von Spuren ohne unser Wissen und unsere Präsenz in einer virtuellen Welt thematisiert. In einer Zeit, in der sich das Individuum zunehmend in einer medialisierten Masse auflöst und in der ein gesteigertes Streben nach Selbstverwirklichung und das Hinterlassen von Spuren in allgegenwärtigen, globalen Netzwerken immer präsenter wird, erscheint es wichtig, wieder nach den Spuren des Einzelnen zu schauen, die Definition des Einzelnen durch seine eigenen Erfahrungen, Erinnerungen und Auswirkungen erneut ins Bewusstsein zu rufen. Das inflationäre „Nicht-wissen-wer-man-ist“ als zeittypische Erscheinung heisst auch, nicht zu wissen, welche Spuren man mit sich trägt und welche man selbst hinterlässt. Gleichzeitig wächst der Wunsch als Individuum Bedeutung zu gewinnen und nicht vergessen zu werden.</p>
<p>Ausstellung im Dienstgebäude, 10. Juni – 27. Juni 2010, kuratiert von Natalia Huser und<br />
Manuela Reißmann<br />
Vernissage: 10. Juni 2010, ab 18.00 Uhr<br />
Joëlle Allet, Jonas Etter, Stefan Inauen, Damian Jurt, Petra Elena Köhle &#038; Nicolas Vermot<br />
Petit-Outhenin, Karen Packebusch, Ana Strika, Lena Maria Thüring<br />
<a href="http://www.dienstgebaeude.ch"></p>
<p>http://www.dienstgebaeude.ch</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Preview Kunstraum Walcheturm</title>
		<link>http://offoff.ch/blog/2010/06/02/preview-kunstraum-walcheturm/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 17:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lokal.int</dc:creator>
				<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[music]]></category>
		<category><![CDATA[walcheturm]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Donnerstag 3 Juni 21:00 Konzert  Greg Haines (UK) &#038; Bernd Schurer (CH)<br />
segment&#124; e Konzertreihe für experimentelle elektronische Hörmusik </p>
<p>Greg Haines (UK)<br />
Greg Haines ist wohl das erste Minimal-Classic-Wunder-Kid. Mit Cello- und Violinen-Loops sowie zurückhaltendem<br />
Software-Einsatz&#160;[&#8230;]</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag 3 Juni 21:00 Konzert  Greg Haines (UK) &#038; Bernd Schurer (CH)<br />
segment| e Konzertreihe für experimentelle elektronische Hörmusik </p>
<p>Greg Haines (UK)<br />
Greg Haines ist wohl das erste Minimal-Classic-Wunder-Kid. Mit Cello- und Violinen-Loops sowie zurückhaltendem<br />
Software-Einsatz erschafft der Engländer minimale Klassik-Soundscapes. Haines schafft es, einen in eine Welt, weitab<br />
von der alltäglichen Realität, zu entführen. Er verleiht sonst so ungeachteten Dingen einen<br />
außergewöhnlichen Klang, er gibt Fragen eine Farbe, Gefühlen einen Schatten und macht aus dem Kleinen<br />
etwas ganz Großes. Und das, ohne dabei übertrieben melodramatisch zu klingen. Ganz im Gegenteil -<br />
wirkt seine Musik doch gerade durch Zurückhaltung so spannend und emotional, dass selbst Nicht-Fans<br />
von post-klassischer, experimenteller Musik sagen werden: &#8220;Das hat was!&#8221;</p>
<p>Bernd Schurer (CH)<br />
Bernd Schurer (geboren 1970 in Zürich, lebt und arbeitet in Zürich und Berlin) ist ein Künster, der mit<br />
Fokus auf Computermusik, Elekroakustischer Komposition und Sound Art mit unterschiedlichen Methoden<br />
und Effekten räumliche und zeitliche Perzeption manipuliert. In seiner freien Arbeit untersucht er weithin<br />
neue Verfahren der Soundintervention und Klangprojektion, mit Rekurs auf sowohl historische Entwicklungen<br />
der Computer- und Elektronischen Musik, wie auch auf aktuelle Forschungsgegenstände durch<br />
komplexe transdisziplinäre Entwicklungs- und Organisationsprozesse. Im Umfeld von Perfomance,<br />
Studio und Installation wurden seine Arbeiten international präsentiert. Schurer arbeitet häufig mit<br />
dem bildenden Künstler Yves Netzhammer, der Videokünstlerin Bettina Disler sowie dem Autor und<br />
Theaterkünstler Tim Zulauf zusammen.<br />
Bernd Schurer studierte Philosophie und Filmwissenschaft an der Universität Zürich und Kunst an der<br />
Universität für Angewandte Wissenschaften und Kunst, Luzern. </p>
<p>Samstag 5 Juni 20:00<br />
Performance:</p>
<p># Agnes Meyer-Brandis</p>
<p>Making Clouds oder: Vom Fehlen der Schwere &#8211; Wanderkino </p>
<p>Sonntag, 06.Juni 19:30 </p>
<p>Ensemble Antipodes</p>
<p>Dekalog 6</p>
<p>Johann Sebastian Bach Ricercar a 6</p>
<p>Bartolini/Gabrieli/Cussago doppelchörige Canzonen </p>
<p>Dienstag, 08.Juni 20:30 &#038; Mittwoch, 09.Juni 20:30</p>
<p>TWO &#8211; ELECTROPOP OPERA</p>
<p>Kammeroper von und mit UMS n JIP </p>
<p>Ulrike Mayer-Spohn, Komposition, Blockflöten &#038; Elektronik<br />
Javier Hagen, Komposition, Tenor/Countertenor &#038; Elektronik<br />
Wolfgang Beuschel, Regie<br />
Gisela-Ethaner Schelble, visuals </p>
<p>mehr Infos auf </p>
<p><a href="http://www.walcheturm.ch/program.php?session=">http://www.walcheturm.ch/program.php?session=</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Kunstraum Walcheturm<br />
Kanonengasse 20, 8004 Zürich<br />
Tel 0041-43-3220813, Fax 043-3220815<br />
info@walcheturm.ch<br />
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