Jun 23, 2009 0
The Shape of Things
Die Ausstellung The Shape of Things oder der Künstler als Former von Oberflächen thematisiert die Veränderung der Oberfläche des Menschen und beleuchtet dessen Formbarkeit, als künstlerischer Akt, von verschiedenen Seiten. Menschen, welche an der Baselstrasse leben und arbeiten werden in ihrer Vielfalt dokumentiert, wodurch das Image, das Erscheinungsbild der Strasse festgehalten wird. Dieser Ort und seine Protagonisten sind in Luzern per se mit starken visuellen Klischees behaftet. Die Positionen der Ausstellung urteilen nicht darüber wie sich diese Images zusammensetzen, wie sie generiert werden, welche Implikationen sie nach sich ziehen, sondern behandelt wird tatsächlich lediglich die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Image – das Erscheinungsbild der Bewohner, die Oberfläche eben. Diese Oberfläche wird durch die Künstler analysiert; durch die scheinbar objektive Wiedergabe sowie die offensichtliche Imageveränderung. Grad und Nachhaltigkeit der Modifikation bleiben offen, umso mehr da ein Teil der Werke direkt vor Ort, unmittelbar vor der Ausstellung, entsteht.
Die Oberfläche des Menschen soll als formbare, gestaltbare Grösse angesehen werden. Das Äussere des Menschen ist reine Arbeitsfläche, das Innere bleibt dem Betrachter, der Betrachterin verborgen, interessiert selbigen, selbige nicht. In diesem Sinne geht es nicht um ein design of living, sondern um ein design of surface.
The Shape of Things zeigt verschiedene Stufen der künstlerischen Oberflächenformung. Bereits in den grundlegendsten portraitierenden Praktiken wird die Rezeption der Objekte via Umformung des Erscheinungsbildes beeinflusst. Der Künstler, die Künstlerin kann diesen Prozess immer weiter steigern und vom Gestalter zum Schöpfer von Formen werden.
The Shape of Things oder der Künstler als Former von Oberflächen
Lea Krebs – Marinka Limat – Fabio Biasio
Mittsommerbasis 09 – kuratiert von Alessa Panayiotou und Irja Böhm
das Gastkuratorinnenprojekt von sic! Raum für Kunst
Vernissage: Freitag 26. Juni 2009, 19–21 Uhr
Die verwendeten Medien in den Arbeiten der Künstlerin nico lazúla sind vielseitig: Fotografie und Video, Nachtlinienzeichnungen, eine Installation im Hinterhof des KunstRaumes R57. Thematisch umkreist sie grundsätzliche und immer wiederkehrende Fragen: Die Bedeutung des eigenen Handelns, das Bedürfnis nach Zufriedenheit und Sinnstiftung, der Umgang mit Zeit und Vergänglichkeit. Forschend und dokumentierend spürt sie dabei dem komplexen Beziehungsgeflecht und den Zwischenräumen nach, in dem die Dinge und Menschen zu sich selbst und zu ihrem Umraum stehen. Dabei interessiert sie sich für die Spannung zwischen der oberflächlichen Erscheinung und den Vorstellungswelten und Träumen, die die Menschen oder Dinge umgeben und die sie hervorrufen.
Edition fästing plockare feiert seine 50ste Ausgabe. In der Stillen Kammer. Ohne Alkohol. Edition fästing plockare gönnt sich diesen Text. Diese Jubiläumsschrift: Das Versandprojekt von Lokal-int ist am 05.05.05 zum ersten Mal an die Öffentlichkeit getreten. Das Konzept: Jeden Monat wird ein/e KünstlerIn angefragt eine Ausgabe zu kreieren. Vorgabe: Verschickbar. Eintütbar in die Standartverpackung. Eine Plastiktüte mit der grösstmöglich bespielbaren Fläche von 14 x 20cm.
NEXTEX-Ausstellung ausser Haus: «Between Tracks» im Badhaus St. Gallen
das sulzer-areal hat eine lange industrie-geschichte. heute erinnern jedoch nur noch leere fabrikhallen an vergangene zeiten des aufkommens der industrie und der arbeitsmigration.

