OFFOFF.CH

The Shape of Things

unknown-kopieDie Ausstellung The Shape of Things oder der Künstler als Former von Oberflächen thematisiert die Veränderung der Oberfläche des Menschen und beleuchtet dessen Formbarkeit, als künstlerischer Akt, von verschiedenen Seiten. Menschen, welche an der Baselstrasse leben und arbeiten werden in ihrer Vielfalt dokumentiert, wodurch das Image, das Erscheinungsbild der Strasse festgehalten wird. Dieser Ort und seine Protagonisten sind in Luzern per se mit starken visuellen Klischees behaftet. Die Positionen der Ausstellung urteilen nicht darüber wie sich diese Images zusammensetzen, wie sie generiert werden, welche Implikationen sie nach sich ziehen, sondern behandelt wird tatsächlich lediglich die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Image – das Erscheinungsbild der Bewohner, die Oberfläche eben. Diese Oberfläche wird durch die Künstler analysiert; durch die scheinbar objektive Wiedergabe sowie die offensichtliche Imageveränderung. Grad und Nachhaltigkeit der Modifikation bleiben offen, umso mehr da ein Teil der Werke direkt vor Ort, unmittelbar vor der Ausstellung, entsteht.
Die Oberfläche des Menschen soll als formbare, gestaltbare Grösse angesehen werden. Das Äussere des Menschen ist reine Arbeitsfläche, das Innere bleibt dem Betrachter, der Betrachterin verborgen, interessiert selbigen, selbige nicht. In diesem Sinne geht es nicht um ein design of living, sondern um ein design of surface.
The Shape of Things zeigt verschiedene Stufen der künstlerischen Oberflächenformung. Bereits in den grundlegendsten portraitierenden Praktiken wird die Rezeption der Objekte via Umformung des Erscheinungsbildes beeinflusst. Der Künstler, die Künstlerin kann diesen Prozess immer weiter steigern und vom Gestalter zum Schöpfer von Formen werden.

The Shape of Things oder der Künstler als Former von Oberflächen

Lea Krebs – Marinka Limat – Fabio Biasio

Mittsommerbasis 09 – kuratiert von Alessa Panayiotou und Irja Böhm
das Gastkuratorinnenprojekt von sic! Raum für Kunst

Vernissage: Freitag 26. Juni 2009, 19–21 Uhr

sic!
Raum für Kunst
Baselstrasse 72 6003 Luzern

el entrecejo – nico lazúla @ R57

nico-lazula_videostillDie verwendeten Medien in den Arbeiten der Künstlerin nico lazúla sind vielseitig: Fotografie und Video, Nachtlinienzeichnungen, eine Installation im Hinterhof des KunstRaumes R57. Thematisch umkreist sie grundsätzliche und immer wiederkehrende Fragen: Die Bedeutung des eigenen Handelns, das Bedürfnis nach Zufriedenheit und Sinnstiftung, der Umgang mit Zeit und Vergänglichkeit. Forschend und dokumentierend spürt sie dabei dem komplexen Beziehungsgeflecht und den Zwischenräumen nach, in dem die Dinge und Menschen zu sich selbst und zu ihrem Umraum stehen. Dabei interessiert sie sich für die Spannung zwischen der oberflächlichen Erscheinung und den Vorstellungswelten und Träumen, die die Menschen oder Dinge umgeben und die sie hervorrufen.

nico lazúla arbeitet im Feld von Überlappungen innerer Befindlichkeit und äusserem Raum. Oft entfernen sich die entstehenden Bilder und Klänge von einer eindeutigen Realität und sollen die Rezipierenden nicht an einen bestimmten Ort führen. Vielmehr können sie als Start- und Landebahnen funktionieren und  persönliche Erinnerungen der Betrachtenden aktivieren.

Vernissage:
Freitag, 3. Juli 09, 17h-21h *
Samstag, 4. Juli 09, 17h-20h 
Sonntag, 5. Juli 09, 13h-16h
Donnerstag, 9. Juli 09, 17h-20h *
Freitag, 10. Juli 09, 17h-20h 
Samstag, 11. Juli 09, 17h-20h 
Sonntag, 12. Juli 09, 13h-16h * 
Donnerstag, 16. Juli 09, 17h-20h *
Freitag, 17. Juli 09, 17h-20h 
Samstag, 18. Juli 09, 17h-20h * 
 
Finissage:
Sonntag, 19. Juli 09, 13h-16h *

* die Künstlerin ist anwesend

Mouseum wird zur Zeitmaschine!

Mouseum wird zur Zeitmaschine! «Vergangenheit und Gegenwart kreuzen sich in der Zukunft», die Installation von Roger Kurth ist zu sehen auf www.mouseum.ch

rauminstallation mit ton

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corina caviezel (engadin)
«eine leise rauminstallation mit ton»
• opening 18.06.2009 ab 19h
• exhibition 18.06 – 26.06.2009
der himmel hell erleuchtet,
der donner grollt.
kinder schreien,
verstümmelt und zum krüppel geboren.
das spiel heisst überleben.
die aus dem leben geschiedenen seelen bluten.
stell dir vor es ist krieg und keiner geht hin.

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Edition fästing plockare

fastingplockareEdition fästing plockare feiert seine 50ste Ausgabe. In der Stillen Kammer. Ohne Alkohol. Edition fästing plockare gönnt sich diesen Text. Diese Jubiläumsschrift: Das Versandprojekt von Lokal-int ist am 05.05.05 zum ersten Mal an die Öffentlichkeit getreten. Das Konzept: Jeden Monat wird ein/e KünstlerIn angefragt eine Ausgabe zu kreieren. Vorgabe: Verschickbar. Eintütbar in die Standartverpackung. Eine Plastiktüte mit der grösstmöglich bespielbaren Fläche von 14 x 20cm.
Edition fästing plockare übernimmt für den Inhalt keine Verantwortung. Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit obliegt einzig und allein den Verfassern.
Eine Plattform. Kein Ventil der freien Comixszene. Keine Bühne für den Kunstkataloge-wahn. Kein Postkartenhandel. Keine Konzeptkunstpublikation. Kein Musikvertrieb, kein Kunsteditionenhandel. Und doch von all dem ein bisschen.
Z.B eine blubbernde Soundcollage von Romana del Negro. Titel Nr. 5 der CD heisst: dada bien? Oder Daniel Zimmermann lässt grüssen. 120 Fotoglobpostkarten. Von Hand mit grüssenden Worten versehen, in Basel frankiert und abgestempelt. Danach eingetütet und verpackt und verschickt. Zeichnungen kopiert vom Kinderbuchillustrator Jörg Müller, eine Quick-sculpture von Philippe Hinderling, ein in Alu graphiertes Hinweisschild von Markus Furrer: GESCHÜTZTES NATURDENKMAL. Ein Copy-booklet von Ms Bastian, eine Experimental-CD des Duos Strøm. Eine Dvd mit dadaistischen Expeditionen von Adrien Horni und Dichter Stauffer. Eine Polaroidserie von Bianca Dugaro. Eine überdruckte 10er Note von Miriam Affolter. Georges Blunier hat Jasper Johns Karten mit der Arbeit „Target“ gekauft. Und mit dem Luftgewehr die Mitte zu erschiessen versucht. Aline Zeltner: “Ich möchte “Brillen” konstruieren die es erlauben Musik zu sehen. Deshalb frage ich Leute auf der Strasse, ob sie mit meinen Objekten vor den Augen für ein Foto posieren wollen.” Eines dieser Fotos wurde zum verschickbaren Plakat. Oder die Mai09 Ausgabe:
„Parolen sind das eine. Arabische Parolen eine Spur bedrohlicher. Schon die Aussicht auf ein paar Türmchen auf Gebetshäusern löst in der Schweiz eine Welle der Hysterie aus.
Im Gespräch mit den libanesischen Gastkünstlern des Progr Nayla Dabaji and Ziad Bitar kam uns die Idee mit der symbolischen Aufladung arabischer Schrift zu spielen. Auf dem Aufkleber steht in Hisbollah-Ästhetik folgende Parole: „VIVE L’ART! www.lokal-int.ch“ Ein Werbeträger von Lokal-int quasi.
Uns reizte aber vorallem die Vorstellung, dass diese Stickers an Ihren Kühlschränken, auf Ihren Autos etc aufgeklebt würden und dort bei den Betrachtern das Auge reizen und irgendwie wohl auch ein Gespräch über unsere spontane Reaktion auf Symbole arabischer Herkunft auslösen könnten.
Gleichzeitig gefiel uns auch der Gedanke, dass – bei im öffentlichen Raum aufgeklebten Stickern – nur unsere arabischstämmigen Mitbürger diese Botschaft lesen können. Eine Bevölkerungsschicht die wohl sonst nicht gerade die Zielgruppe für Kunstraum-PR ist…“

Was ist Edition fästing plockare wirklich?
Liefert die Arschloch-Theorie eine Antwort?
Die Anwesenheit von Licht beweist dass nicht jedes Arschloch einen Schatten werfen kann. Somit muss es zwei unterschiedliche Arten geben: Plus Arschlöcher (mit Schatten) und Minus Arschlöcher (ohne Schatten). Würden sich jeweils ein Plus und ein Minus derselben Gattung zusammentun und nicht bewegen, sähe man den Schatten nicht. Diese Untersuchung ist wertfrei! (Mia Gideon, Berlin / Ausgabe Juni09)

Sagen kann man ohne die Wahrheit zu verbiegen folgendes:
Edition fästing plockare ist Versandhaus. Edition fästing plockare funktioniert nach dem Buchklubprinzip: Die Produktionen werden monatlich an die Abonnenten verschickt. Im Monatsrhythmus.

Unter http://edition-fasting-plockare.ch/ kann man die Ausgaben begutachten. Unter info@edition-fasting-plockare.ch kann man ein Abo lösen oder einzelne Ausgaben bestellen.

herzlich: Chri Frautschi

weekly @ marks blond

www.marksblond.comschwarz_01
im video ist eine gruppe von zwölf kindern zu sehen, die nachts im wald spielt. ihr unbekümmertes spiel steht im kontrast zum dunklen wald. in der natürlichen kulisse des waldes wurde mit licht und (natur-)materialien ein surrealer raum oder bilderrahmen inszeniert, in welchem die stimmung des nächtlichen waldes erhalten bleibt. die kinder, hell gekleidet, bewegen sich als gruppe, wie auch einzeln kompositorisch im und durch das bild. dabei gehen sie ihrem spiel nach, verschwinden auch manchmal in der dunkelheit des waldes. sie sind vertieft und ungestört trotz der sie umgebenden nacht. ihre bewegungen und aktionen sind nicht genau erkennbar oder verständlich, sondern unterstützen das gesamtbild. der wald und die kinder befinden sich meist in vertrauter einheit. in dieser umgebung bilden die kinder die verbindung der mystischen und der rationalen welt. sie verstärken den kontrast zwischen geborgenheit und verlorensein durch ihr vertieftes spiel im dunklen wald. das kind wird ein teil der natur. seine reaktionen sind spontan und direkt.

«leuchten im wald» 2009 performance, michael roggli zürich
klangrausch eins irrlicht in engels wälder.
es gibt zwei erklärungsversuche für irrlichter. man geht davon aus, dass es sich überwiegend um bioluminrszente effekte handelt, zum beispiel durch den speisepilz halimasch. zu sehen ist ein bläuliches leuchten, das für mehrere sekunden sichtbar bleibt. eine andere möglichkeit sind sich spontan entzündende faulgase
die flämmchen der irrlichter sind einige zentimeter hoch und leuchten nach aussage verschiedener augenzeugen wenige sekundenlang ohne rauchentwicklung schwach bläulich

tom huber (luzern), michael roggli (zürich), nicole schwarz, nadine schwarz, marianne engel (zürich)
• video and performances 11.06.2009 ab 19h

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NEXTEX: «Between Tracks»

badhaus_webNEXTEX-Ausstellung ausser Haus: «Between Tracks» im Badhaus St. Gallen
Finissage DO 11.6.2009
Performances exklusiv aus Manchester: ab 19 Uhr, später DJ Peter Dew
Ausstellungsbetrieb: 12 – 17 Uhr, 19 Uhr bis spät
Laurance Lane führt seine Performance «With the Beatles» vor.
Der Künstler schreibt dazu: «With The Beatles (2009) is a solo performance using a hand drawn
copy of the record sleeve of The Beatles second long player With The Beatles, released in 1964.
For the performance I will read the text and top and tail it with some fractured excerpts from
Beatles records that my uncle gave me.»
Simon Blackmore bringt die interaktive Arbeit «data sculpted plants» aus Manchester mit nach
St. Gallen. Eine Lichtpflanze wird langsam wachsen. BesucherInnen können dabei Umgebung und
Wachstum beeinflussen. (Bild im Anhang)
«data sculpted plants uses the technique of long exposure photography to capture mechanically
drawn light tracings. 3 Dimensional plant forms are slowly drawn in space. In this space mathematical
rules govern the growth of forms, and environmental factors such as wind and light are replaced by
the presence of invisible electrical activity in the air.»
Der in St. Gallen lebende Brite Peter Dew bringt seine Plattensammlung mit und legt auf.
Es wird bestimmt very british!

http://www.nextex.ch

to recreate

recreate_01das sulzer-areal hat eine lange industrie-geschichte. heute erinnern jedoch nur noch leere fabrikhallen an vergangene zeiten des aufkommens der industrie und der arbeitsmigration.
eine person erfüllt den raum mit trommeln, das an die monotonen maschinen-geräusche dieser zeit erinnert, und durch die heute leeren räume des sulzer-areals hallt.

nachbilder-junge medienkunst zu gast bei der bernischen stiftung für foto, film und video ffv
wamidh al ameri, wathiq al ameri, ali al fatlawi (winterthur)
«to recreate»
• 10.06.2009 19h kino kunstmuseum

dialog, 11.06.2009 19h im kino kunstmuseum bern, moderiert von marks blond

bernische stiftung für fotografie, film und video ffv
dialog zwischen der sammlung ffv und dem aktuellen kunstschaffen

kinokunstmuseum.ch
urnamo.ch

Aurelia Fischli: «Was kann Kunst?»

26/06/09, ab 18.00 Uhr Finnisage und Vortrag
Aurelia Fischli
Vortrag: «Was kann Kunst?»
Lorenzo Le Kou Meyr erklärt noch einmal die Welt,
Aurelia Fischli erklärt «was Kunst kann».

NON-TAKING-PLACE

lokalplakat
Lokal-int installiert zwischen Juli und August eine Holzverschalung welche mit Plakaten bespielt werden soll. Thematischer Leitfaden ist dabei „Non-taking-place“ (Das Nicht-Stattfinden): Es sollen Plakate für Konzerte werben die nie stattfinden werden, Parteislogans kommunizieren von Parteien die es nie geben wird, auf nichtexistente Zirkusvorstellungen hinweisen…den Phantasien seien keine Grenzen gesetzt..
Neben Exponenten aus der Kunstszene wird sich die Schule für Gestaltung an der Aktion mit Plakatvorlagen von SchülerInnen beteiligen.
Diese Plakatwand wird am 09.07.09 eingeweiht und bleibt bis 16.08.09 stehen.
Im Herbst gehen die Plakate an die Wände der roten Fabrik Zürich. Organisiert von Dock 18 / Mario Purkathofer.

Grafiker-, Künstler-, Gestalter-Innen sind herzlich eingeladen für die Plakataktion von Lokal-int, Biel und Dock 18, Zürich einen Beitrag beizusteuern…!

Grössen: alle gängigen Plakatgrössen bis A0
Abgabetermin: Mitte-Ende Juni
Plakatvorlage einsenden als druckfertiges pdf an
info@lokal-int.ch

Links:
http://www.facebook.com
http://www.lokal-int.ch

CCTV – A Trail of Images

Dienstag 9 Juni 2009 18h: CCTV – A Trail of Images: Ein Streifzug mit der !Mediengruppe Bitnik durch die überwachte Stadt

Stadtspaziergänge der besonderen Art.
Zusammen mit der !Mediengruppe Bitnik spüren die Teilnehmer Überwachungskameras im öffentlichen Raum auf und fangen mit einem Detektor deren Signale ab.
Überwachungskamera-Systeme – im angelsächsischen Sprachraum CCTV genannt – sind im öffentlichen und halböffentlichen Raum omnipräsent. Welche Art von Bildern erzeugen solche Kameras und wie kann man die bestehenden Einrichtungen für künstlerische Zwecke nutzen? Das sind Fragen, welchen die !Mediengruppe Bitnik bei ihrem ?Projekt CCTV – A Trail of Images” nachgeht.
Zu Beginn der Veranstaltung halten Carmen Weisskopf und Domagoj Smolja von der !Mediengruppe Bitnik ein Einführungsreferat zum Thema Kunst und Überwachung. Anschliessend folgt der Stadtrundgang mit spezieller Ausrüstung. Die Künstler spüren zusammen mit dem Publikum Überwachungskameras im öffentlichen Raum auf und fangen mit einem kleinen Detektor die Signale ab. Die Überwachungsbilder können in Echtzeit angeschaut werden. Im Anschluss an den Rundgang werden die besten Szenen gemeinsam ausgewertet. Die Veranstaltung dauert ca. vier Stunden.
Eingriffe und Irritationen von bestehenden Systeme sind Teil des künstlerischen Programms der !Mediengruppe Bitnik. In der Aktion ?Opera Calling – Arien für Alle” haben sie im Jahr 2007 mit heimlich platzierten Abhör-Wanzen während 14 Wochen alle Opernvorstellungen aus dem Zürcher Opernhaus ins lokale Telefonnetz übertragen

!Mediengruppe Bitnik
Das Kulturkollektiv Bitnik arbeitet in der Produktion und der Vermittlung von künstlerischen Projekten an der Schnittstelle von Medien und Gesellschaft. Dabei steht eine kulturelle Auseinandersetzung mit digitalen und analogen Medien im Mittelpunkt des Interesses. Inhaltlich greift Bitnik aktuelle gesellschaftliche Themen auf wie Sicherheit/ Überwachung, offenes Wissen oder Information als Ware.
Das forschende Arbeiten mit Medien- und Kommunikationstechnologien setzt Bitnik in Installationen, Interventionen und der Entwicklung von Schnittstellen um: Es entstehen soziale Handlungsräume, die eine aktive Beteiligung des Publikums am Kunstprozess ermöglichen und zu neuen Interaktions- und Kooperationsformen führen sollen.
!Mediengruppe Bitnik sind Carmen Weisskopf, Domagoj Smoljo, Silvan Leuthold, Seit 2007 Sven König und Daniel Ryser und seit 2008 Adnan Hadzi und Sameer Sait.

Interessierte können sich anmelden unter: info@walcheturm.ch

Eine Veranstaltung im Rahmen von :digital brainstorming. Konzept und Realisation Migros-Kulturprozent. In Zusammenarbeit mit [plug.in] Basel, Kunstraum Walcheturm Zuürich und Kunsthalle St. Gallen

* Kunstraum Walcheturm
* Kanonengasse 20
* 8004 Zürich
* Tel 0041-43-3220813 Fax 043-3220815
* info@walcheturm.ch
* www.walcheturm.ch

Vom Atmen der Blumen

“Die 10 Charakteristischen Eigenschaften der Malerei” waren so etwas wie der programmatische Titel der letzten Ausstellung Dino Rigolis. Dieses 10 Punkte Programm seiner Malerei umfasst so lapidare und ironische Aussagen wie etwa, die Malerei mache keinen Lärm oder Malen sei zärtlich und erotisch.
So vielschichtig die 10 charakteristischen Eigenschaften der Malerei sind, so tiefgründig und mehrdeutig sind auch Rigolis Bilder. Pflanzenmotive überlagern geometrische Formen – oder diese bilden ein Grundmuster auf dem wiederum Pflanzliches aufscheint und durch dringt.
Bildfragmente setzen sich in den Bildreihen fort. Ein geometrisches Grundmotiv des einen Bildes taucht auf einem andern als Randmotiv wieder auf und deutet auf das Fragmentarische unserer Erinnerung. Kreisformen überlagern den Bildraum, welcher den “leeren Blick” suggeriert; jenen Blick, wenn wir uns gerade mal wieder verloren haben in unserer Erinnerung und das eben erst Wahrgenommene sich in der Bedeutungslosigkeit verliert. Das „Poetische“ sei sein Ziel. Aber nicht in einem engeren neo-romantischen Sinne, sondern mehr im Sinne eines Bekenntnisses zur subversiven Sprengkraft des Poetischen. Das Poetische verschwendet sich ans Leben, ist anti-ökonomisch, ohne Nutzen, unproduktiv im eindimensionalen Sinne von Ökonomie. Wer kann schon den monetären Nutzen einer Blume, eines Gedichts, eines Insektes oder letztlich eines Bildes berechnen?”Die Poesie der Verschwendung” heisst eine der Bildreihen. Oder: “Die Ermüdung des Kapitalismus”. Lauter Verweise auf Tagesaktualitäten und gesellschaftliche Grundfragen.
“Vom Atmen der Blumen” lautet der Arbeitstitel seiner Auseinandersetzung im
und mit dem Kunstraum gepard14. Die daraus resultierenden bildnerischen Erkenntnisse sind ab dem 19. Juni dort zu besichtigen. Guido Schneeberger

Dino Rigoli “Vom Atmen der Blumen”

Vernissage: 19.Juni 18 Uhr

Öffnungszeiten: 20./ 21./ 27./ 28. Juni jeweils von 16-20 Uhr

gepard 14
Schützenstrasse 14
3097 Liebefeld
www.gepard14.ch

urban stuff

Viviana Chiosi: «urban stuff»
Eine Serie anthropomorpher Figuren, die in verschiedenen Kontexten Geschichten erzählen.
Viviana Chiosi’s Bilder huschen vorbei und bleiben doch haften, weil wir durch ein Sammelsurium von Skurrilitäten und Gedankensplittern, von Beobachtungen und Wortfetzen tief in ihre persönliche Welt eintauchen.
Die Tessinerin Viviana Chiosi lebt und arbeitet seit 1998 als Künstlerin in Zürich.
Zeichnen heisst für sie immer auch aufzeichnen. Als Künstlerin, die mit offenen Augen – und offenem Herzen – durchs Leben geht, ist die Zeichnung das ideale Medium, um Sinneseindrücke schnell und unmittelbar umzusetzen. Die Quelle all ihrer Bilder sind denn auch ihr Skizzenbuch, das sie stets mit sich trägt und zur Hand nimmt, wenn ein Objekt sie «anspricht». Viviana Chiosi spürt es, wenn etwas von ihr gezeichnet werden will. Die unterschiedlichen Arbeitstechniken zeigen, dass Viviana Chiosi die Kunstform der Zeichnung sehr frei interpretiert. Das Malen gehört ebenso zu ihrem Repertoire wie Collagieren oder sogar Nähen.

Vernissage:
Freitag, 5. Juni 09, 17h-21h *

weitere Öffnungszeiten:
Samstag, 6. Juni 09, 17h-20h
Sonntag, 7. Juni 09, 17h-20h
Donnerstag, 11. Juni 09, 17h-20h *
Freitag, 12. Juni 09, 17h-20h
Samstag, 13. Juni 09, 17h-20h
Sonntag, 14. Juni 09, 13h-16h
Donnerstag, 18. Juni 09, 17h-20h *

Finissage:
Freitag, 19. Juni 09, 17h-21h *

KunstRaum R57
Röschibachstrasse 57
8037 Zürich
info@R57.ch
www.R57.ch

So21 unerhörtes kunstradio

Sonntag 7. Juni 2009, 21h- 24h, So21 unerhörtes kunstradio , 10x Live Konzerte
Programm:
Jörg Köppl: neues stück für stimmgesteuerte gitarre
Simon Berz: lithophon und manipulierte objekte
Andreas Glauser / brainhall.net > organorgan! orgeln und manipulierte mischpulte.
Stini Arn ?koffertechnik”
Akaria Fonografica – physical lips: eine mischung zwischen mineralwasser und knochen
akarus milbus vonduvall – gitarre, noise, electronic-toys, video / mrs. la font – drums / special guests: federico melioli – bass /monica amarilla – gesang, tanz / anna leonardi – gitarre /
antonella carollo – tanpura / anja wirz – roboter geiss skulptur
Martin Lorenz (dumpf) RIAA curves, triggers, envelopes, feedbacks
Simon Grab (ganzerplatz) ?trash bin’
Sprüngli und Ratluk: jura michelle texte von ratluk (andreas pfister),
sounds von sprüngli (lara stanic)
Fizrok & Stricklise REDEN MIT VOEGELN anna trauffer: voice, zoom H4, lockpfeife, misc.philipp schaufelberger: perc etc.
Thomas Rehnert (berlin) ?analogen musikautomaten’ (kleiner doepferkoffer)
& Sebastian Hofmann (funkloch) spieldose

Das konzert wird auch auf radio lora, 97,5 MHz. übertragen.

So21 unerhörtes kunstradio bricht mit eingeübten hörgewohnheiten platz für experimente.

* Kunstraum Walcheturm
* Kanonengasse 20
* 8004 Zürich
* Tel 0041-43-3220813 Fax 043-3220815
* info@walcheturm.ch
* www.walcheturm.ch

NARCOTICA

Julieta Aranda, Tjorg Douglas Beer, Tobias Bernstrup, Marc Bijl, Monica Bonvicini, Filipa César, Hansjoerg Dobliar, Erró, Anna-Catharina Gebbers, Andreas Golder, Arfus Greenwood, Gregor Hildebrandt, Volker Hueller, Sofia Hultén, Christian Jankowski, Dionisis Kavallieratos, Christoph Keller, John Kleckner, Rubin van Kooyck, John Kørner, Alicja Kwade, April Elizabeth Lamm, Annika Larsson, Raphael Linsi, Mark Lombardi, Sara Lunden, Josephine Meckseper, Klaus Mettig, Olaf Metzel, Christopher Miner, Eric B. Mitchell, Stephan Mörsch, Kerstin Niemann, Kinay Olcaytu, Raymond Pettibon, RothStauffenberg, Thomas Scheibitz, Christoph Schlingensief, Ivan Seal, Kerim Seiler, Andreas Slominski, Thomas Schütte, Norbert Schwontkowski, Katharina Sieverding, Franz Stauffenberg, Alexandros Tzannis, Malte Urbschat, Joep van Liefland, Costa Vece, Florian Waldvogel, Pedro von Wirz, Sebastian Zarius

Opening time: June 09 – 13, 2009, daily from 10 am to 10 pm

June 08, 8.00 pm opening reception, bar & exhibition open, 7.30 pm records: Marc Bijl
June 09, 8.00 pm bar & exhibition open, 7.30 pm film: Anna-Catharina Gebbers presents ten animal films by Christoph Schlingensief
June 10, 8.00 pm records: Most of All Young Hearts Run Free
June 11, 3.00 pm group hypnosis: Dagmar Brandi
8.00 pm lecture: You can not be serious! Florian Waldvogel(Director Kunstverein in Hamburg)talks about John McEnroe
9.00 pm film: RothStauffenberg present Eric B. Mitchell, Kidnaped 1977
June 12, 8.00 pm performance: Manuel Goliath
June 13, 8.00 pm records: DJ Hanskans

GALERIE IM REGIERUNGSVIERTEL / FORGOTTEN BAR PROJECT / Schalter, Claragraben 135, 4057 Basel

SCHALTER
CLARAGRABEN 135
4057 BASEL
www.schalter.tk

&

GALERIE IM REGIERUNGSVIERTEL
FORGOTTEN BAR PROJECT
POSTFACH 610618
10937 BERLIN
+491782942675
info@galerieimregierungsviertel.org
www.galerieimregierungsviertel.org

Grand Palais: Die Erklärung der Welt

meyr
Lorenzo Le Kou Meyr «Die Erklärung der We – L’explication du monde»
Die Malereien von Le Kou Meyr sind poetisch, fein und wirken oft fragil. Die Konturen und Kontraste lösen sich langsam auf, Konkretes verschwimmt zu Abstraktem. Das Meyr keine Brille trägt obwohl er sollte, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Feiner Witz verleiht seinen Objekten fast surrealistische Züge. Die Erklärung der Welt dürfte somit nicht allzu didaktisch ausfallen.

Grand Palais / Thunstrasse 3 / 3005 Bern
www.grandpalais.ch

Opening
5 June 2009 – 18:30

message salon downtown: queerscapes

Offpride – Das Alternative Queer Festival in Zürich präsentiert : Queerscapes – Das Fliessen der Dünen und die grün schimmernde Oase am Horizont. “Das grün im Titel der Veranstaltung verweist auf Walt Whitmans Grashalme, in denen er Menschen mit Grashalmen vergleicht, die in alle Windrichtungen wachsen, jeder Halm gänzlich verschieden in der grünen Weite, der Sonne entgegen strebend, im Winde zitternd und vom Regen durchnässt. Es gibt keine Formel, keine zwei Geschlechter, nur einen Raum ohne Vorrechte und Rangordnung und Beherrschen.” Ausschnitt aus Queerscapes-Statement, Dimitrina Sevova, 2009http://queerscapes.offpride.ch
Eröffnung Freitag 5. Juni, 17-23 Uhr
Ausstellung 5. – 7. Juni 2009

Ausstellung und Büchertisch mit Werken von
Grrrl Zine Network (Elke Zobl & Haydeé Jiménez), I LOVE 69 POPGEJU (CZ), Jana Štepánová (CZ), Judith Schönenberger (CH), Lorenzö (F), Nobody, Sabina Baumann (CH), Sarah Jäger (CH), Sands Murray-Wassink (NL/US), The Centre of Attention (UK), Tim Blue (US/D)

Queerscapes Videoscreening
Hans Scheirl & Ursula Pürrer (D), Annie Sprinkle & Elizabeth Stephens (US), Annie Sprinkle (US), Aurora Reinhard (F), Karin Michalski (D), codeflow (CH), The Centre of Attention (GB) , Sands Murray-Wassink and Robin Wassink-Murray (NL/US).
Videoprogramm: http://queerscapes.offpride.ch/?screen=page2&lang=de

Samstag 6. Juni
Ausstellung 14-23 Uhr
Videoscreening 17-23 Uhr

Sonntag 7. Juni
Ausstellung 14-18 Uhr

Videoprogramm und Ausstellung kuratiert von Dimitrina Sevova

Esther Eppstein, message salon downtown
Perla-Mode, Langstrasse 84/Brauerstrasse 37, 8004 Zürich
Tram 8/Bus 32 bis Helvetiaplatz
http://www.likeyou.com/messagesalon

Herz der Finsternis

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Herz der Finsternis : Hannes Baumgartner / Rita Capaul / Nicole Gozzer / Natalie Hofer / Stina Kasser / Sophie Meier / Eva Moline / Yvonne Pispico / Silvio Rohner / Monika Schmid / Fabienne Schürch / Karin Wiesendanger / Oliver Wüest / Natalie Youloundas / Cristina Zihlmann
Ein Projekt mit der F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich
unter der Leitung von Cat Tuong Nguyen & Raffael Waldner
Freitag 12. Juni, ab 19 Uhr mit Bar und Crêpes
13. – 27. Juni 2009
Samstag, 13. Juni
Freitag/Samstag, 19./20. Juni
Freitag/Samstag, 26./27. Juni jeweils von 14 bis 18 Uhr

Weichengasse 4 (bei Neufrankengasse/Langstrassenunterführung) 8004 Zürich
http://www.dienstgebaeude.ch

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